Besiegelt! Der Weg zur Uniklinik ist frei

Landrat Martin Sailer, Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle, Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl nach der Unterzeichnung des Transaktionsvertrags im Prinz-Carl-Palais in München.

Transaktionsvertrag zwischen Krankenhauszweckverband und Freistaat unterzeichnet

Dass die Uniklinik in Augsburg kommt, hat der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer 2009 mit seinem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Augsburg prophezeit. Heute, am 13. Juni 2018, unterzeichnete sein Nachfolger, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, den entsprechenden Transaktionsvertrag für den Freistaat Bayern. Im Münchener Prinz-Carl-Palais trafen sich Landrat Martin Sailer als Vorsitzender des Krankenhauszweckverbandes Augsburg sowie für den Landkreis Augsburg, Augsburgs Oberbürgermeister und Verwaltungsratsvorsitzender des Klinikums Dr. Kurt Gribl, die Ministerin für Wissenschaft und Kunst Prof. Dr. Marion Kiechle mit dem Ministerpräsidenten zur feierlichen Unterzeichnung des Vertrags.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder nannte diesen Schritt einen „wichtigen historischen Meilenstein für ganz Schwaben.“ Diese Meinung teilt Landrat Martin Sailer: „Bereits im Jahr 1962 – noch deutlich vor der Gründung der Universität Augsburg – hatte der Bayerische Landtag beschlossen, eine sogenannte Medizinische Akademie in Augsburg zu errichten, gewissermaßen als Vorstufe zur Uniklinik. Nun, mehr als 50 Jahre später, haben wir es geschafft: die Region Augsburg erhält ein Universitätsklinikum mit medizinischer Fakultät. Hier geht mehr als ein Wunschtraum in Erfüllung! Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere unserem ehemaligen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, ohne dessen Vision diese überaus bedeutende Entwicklung nicht möglich gewesen wäre.“

Der Transaktionsvertrag regelt den Übergang der Trägerschaft und die Rechte und Pflichten aller Beteiligten, soweit diese nicht im Universitätsklinika-Gesetz abgebildet sind. Das Gesetz wird voraussichtlich Ende Juni dem Bayerischen Landtag zur Beschlussfassung vorgelegt.
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