Neue Wohnungen: Wie es auf dem Gelände der ehemaligen Spicherer Schule weitergeht

Das Modell für den Neubau auf dem Spicherer Areal. Geplanter Baustart ist im Herbst 2019. Foto: Nikky Maier

Die Wohnbaugruppe Augsburg wird auf dem Areal der ehemaligen Spicherer Schule in Pfersee neue Wohnungen bauen. Dazu wurde im März ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Preisträger wurden nun ermittelt: Das Architekturbüro Hermann Kaufmann und Partner aus Vorarlberg wird die Planungen der Wohnanlage mit 70 Wohnungen übernehmen.

Unter elf Teilnehmern konnte sich Hermann Kaufmann durchsetzen, der seit 2002 Professor am Institut für Bautechnik und Entwerfen an der Technischen Universität München, Fachgebiet Holzbau, ist. "Wir freuen uns, dass die Entscheidung des Preisgerichts auf einen ausgewiesenen und erfahrenen Spezialisten für das Thema Holzbau gefallen ist", sagt Wohnbaugruppe-Geschäftsführer Mark Dominik Hoppe. Anforderungen an die Teilnehmer waren neben einer klimaschonenden Holz- oder Holz-Hybrid-Bauweise unter anderem "die Konzeption einer modernen und lebendigen Wohnanlage, die sich stimmig in die Umgebung einfügt". Zudem soll zwischen Spicherer Straße und Koboldstraße ein Verbindungsweg entstehen, der auch für die Öffentlichkeit als Durchgang nutzbar ist.

Geplanter Baustart auf dem Spicherer-Areal ist im Herbst 2019

Das rund 7500 Quadratmeter große Gelände befindet sich zwischen der Metzstraße im Norden, der Koboldstraße im Westen der Stadtberger Straße und der Spicherer Straße im Osten. Geplant sind insgesamt 70 Wohnungen, allesamt barrierefrei, die der Einkommensorientierten Förderung (EOF) unterliegen. Die Anforderungen hat das Büro Hermann Kaufmann nach Entscheidung des Preisgerichts, dessen Vorsitz Stadtheimatpfleger Professor Hubert Schulz innehatte, am besten umgesetzt. Überzeugt habe das äußere Erscheinungsbild, genauso wie der angebotene Wohnungsmix. Mit dem Quartiersplatz und den Gemeinschaftshöfen "werden zudem kommunikative Begegnungsflächen mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen", so die WBG. Das Wettbewerbsergebnis soll nun in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt und den zuständigen Fachbehörden in einen Bebauungsplan gegossen werden. Geplant ist, im Sommer 2019 mit dem Abriss des bestehenden Gebäudes und im Oktober 2019 mit dem Bau zu beginnen. Die Bauzeit ist mit knapp zwei Jahren angesetzt.

Wohnungen auf dem Spicherer-Gelände

• Sieben Häuser mit jeweils drei Geschossen
• 70 geförderte, barrierefreie Wohnungen, davon fünf rollstuhlgerechte Wohnungen
• Wohnfläche gesamt: Rund 4900 Quadratmeter
• Wohnungsmix: Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen
• Tiefgarage mit 50 Stellplätzen; zwei Carsharing-Plätze; Fahrradstellplätze (pm)
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