Neubau des Post SV geht in die letzte Phase

Offen und großzügig ist die Gestaltung. (Foto: Wunderwald)
Das markante dunkelbraune Gebäude, das gerade am südlichen Ende des Sheridan-Gewerbegebiets entsteht, soll eine neue moderne Sportanlage werden. Der Post SV errichtet gerade seinen neuen Sportcampus. Der Verein hat sich mit der großen neuen Anlage auch zum Ziel gesetzt, neue Mitglieder für sein Angebot zu begeistern. Die Eröffnung des Sportcampus ist für Ende September geplant.

Der Präsident des Post SV, Heinz Krötz, führte bei einer Vorab-Besichtigung durch das Gebäude. Krötz hatte sich in den vergangenen Jahren mehrere große neue Sportanlagen quer durchs Land angesehen und sich bezüglich Architektur, Nachhaltigkeit, Technik und Konzept inspirieren lassen.

Der Neubau der Anlage war in der Öffentlichkeit nicht unumstritten, sowohl Parteien als auch andere Vereine klagten über eine Bevorzugung des Post SV. Finanziell wurde der Neubau durch den Verkauf des ehemaligen Vereinsgeländes nahe Dehner an der Bürgermeister-Ackermann-Straße möglich. Dort soll in den nächsten Jahren ein neues Wohngebiet entstehen.

Nachdem diverse alternative Standorte wie am Wasenmeisterweg und in Steppach scheiterten, konnte das Gelände an der Südspitze des Sheridan-Gewerbegebiets erworben werden.

Die großen Halle soll künftig die Möglichkeit bieten, Veranstaltungen mit bis zu 800 Personen auszurichten. Diverse multifunktionale kleinere Sporthallen sind über das Gebäude verteilt. Ein großer Trainingszirkel mit Schnell-Trainingsgeräten sowie Räume für Kampfsport, Tischtennis, Tanzen, Badminton und Fitnesskurse sind vorgesehen. Auch eine Saunalandschaft wird eingerichtet. Eine Gaststätte soll ganztägig geöffnet sein und auch Mittagsgerichte anbieten.

Der Post SV ist bereits mit dem KiSS-Angebot (Kindersportschule) in der Westparkschule aktiv. Ab September soll die Kindersportschule mit ihrem Sportarten übergreifenden Angebot zwei Mal pro Woche in den neuen Räumen weitergeführt werden.

Nachhaltigkeit und Sicherheit soll vor allem mit dem Einsatz modernster Technik gewährleistet werden. Das bedeutet etwa ein Sicherheitskonzept mit 60 Kameras, automatische Verdunkelung der Fensterscheiben durch Tönung im Glas, Vernetzung aller Schlösser über einen "elektronischen Schlüsselbund", der sich mittels Handy bedienen lässt oder auch die automatische Vorbereitung der Räumlichkeiten für alle Bedürfnisse (passende Temperatur, Lüftung, Beleuchtung).
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