20-Jähriger lockt "unter Vorspiegelung der Erbringung bezahlter sexueller Dienstleistungen" Opfer in den Siebentischwald

Der Angeklagte wurde verurteilt, weil er gemeinsam mit einem Komplizen den Geschädigten "unter Vorspiegelung der Erbringung bezahlter sexueller Dienstleistungen" in den Siebentischwald gelockt hat, so ist sich das Gericht sicher. Die beiden Täter bedrohten den Mann und raubten ihn aus. (Foto: Gudrun Arndt)

Ein 20-Jähriger ist am Donnerstag vor dem Augsburger Amtsgericht wegen Betruges, schweren Raubes und besonders schwerer räuberischer Erpressung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt worden.

Der Angeklagte soll gemeinsam mit einem Komplizen den Geschädigten "unter Vorspiegelung der Erbringung bezahlter sexueller Dienstleistungen", wie es von Gericht heißt, in den Siebentischwald gelockt haben. Nachdem sich der Geschädigte dort ausgezogen und das Geld für die Dienstleistung übergeben hatte, bedrohten die Männer den Geschädigten mit einem Stock und nutzten die Situation aus, um ihm 500 Euro und 15 US-Dollar abzunehmen. Unter Aufrechterhaltung der Drohungen fuhren die beiden Täter auch noch zu einer Bank und ließen dort von dem Geschädigten weitere 500 Euro abheben.

Der 20-Jährige wurde zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt. (kd)
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