Mann klingelt Hausbewohner wach, Frau rastet in eigener Wohnung aus: Zwei Betrunkene attackieren Polizeibeamte

Die beiden Betrunkenen setzten sich mit Fußtritten gegen die Polizeibeamten zur Wehr. (Foto: Jaromír Chalabala-123rf.com)

Die Polizei musste am Mittwoch einen 28-Jährigen und eine 32-Jährige in Gewahrsam nehmen, da beide stark alkoholisiert waren und sich massiv gegen die Beamten zur Wehr setzten.

In Hochfeld weckte ein 28-Jähriger die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Alten Postweg gegen 01.30 Uhr, indem er grundlos an deren Wohnungen klingelte. Die hinzugerufene Polizeistreife konnte den offensichtlich Betrunkenen nicht überzeugen, damit aufzuhören. Auch den ausgesprochenen Platzverweis habe der Mann nicht akzeptieren wollen, weswegen er in Gewahrsam genommen werden sollte, das teilt die Polizei in ihrem Bericht mit. Daraufhin habe sich der Augsburger stark gewehrt und versucht, die Beamten mit Füßen zu treten. Schließlich setzte die Polizei Pfefferspray und Handschellen ein, um den 28-Jährigen unter Kontrolle zu bringen. Er verbrachte die Nacht im Polizeiarrest, ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung.

In derselben Nacht wurde die Polizei gegen 0.30 Uhr in Pfersee in die Ohnsorgstraße gerufen, da eine betrunkene Frau dort völlig die Beherrschung verloren hatte. Weder ihr Ehemann noch der anwesende Notarzt konnten die 32-Jährige beruhigen. Als der Streit zwischen den Eheleuten zu eskalieren gedroht habe, sollte die völlig enthemmte Frau schließlich in den Polizeiarrest gebracht werden, so der Polizeibericht. Sie habe sich so vehement gewehrt, dass sie gefesselt werden musste. Im Polizeigebäude trat sie mit dem Fuß einen Polizeibeamten und wurde kurze Zeit später bewusstlos. Erneut wurde der Notarzt alarmiert, der 32-Jährigen fehlte jedoch nichts. Da sie den Weg in ihre Zelle anschließend wiederum nicht antreten wollte, musste sie von den Beamten dorthin getragen werden. Die Frau muss nun mit mehrere Anzeigen rechnen, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf, und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung. (pm)
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