Bobinger Ultraläufer auf Platz 3 bei Benefiz-Lauf in Winterborn

Oliver Rupprecht

Bei seinem 5. Lauf in diesem Jahr erreichte der 54-jährige Sportphysiotherapeut Oliver Rupprecht 125,8 Kilometer.

Der Bobinger Oliver Rupprecht hat wieder einen 24-Stunden-Lauf erfolgreich absolviert. Im rheinischen Winterborn nahm er vom 15. auf den 16. September am fünften Lauf in diesem Jahr teil. Mit 37 gelaufenen Runden und 125,8 Kilometern landete er auf dem 3. Platz von 97 männlichen Läufern.

Die Strecke führte durch im Wald und war mit jeweils 55 Höhenmetern pro Runde und den vielen Unebenheiten eine besondere Herausforderung für Kondition, Sehnen und Gelenke - vor allem in der Nacht. „Es war eine eindeutige Leistungssteigerung gegenüber dem Bottroper 24-Stunden-Lauf im vergangenen Jahr erzählt Rupprecht. Dort lief er mit 132 Kilometern sein bisher bestes Ergebnis. Der Weg führte jedoch flach durch den Park. In Winterborn kamen durch die Steigung 2.000 Höhenmeter dazu. „Vielleicht lag die gute Leistung ja auch an den Waldrunden“, überlegt Rupprecht. Gerade wird ja viel darüber berichtet, wie sich der Wald positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. „Dieser Lauf war sozusagen Waldbaden extrem.“

„Laufen für Wasser“
Nach dem 6-Stunden-Lauf für ein Kinderhospiz im österreichischen Laasee 2017 und dem ersten Heilbronner 24-Stunden-Lauf im März diesen Jahres für ein Dorf in Nepal war der Winterborner „Lauf für Wasser“ der dritte Benefiz-Lauf für Rupprecht: „Ich finde es gut, wenn sich die sportliche Herausforderung in barer Münze für wohltätige Projekte auszahlt.“ Auch mit dem Thema Wasser fand sich der Mentalcoach sehr an Augsburg erinnert. Bei dem Benefiz-Lauf wurden Spenden für den Verein „Vision Tansania e.V. (www.vision-tansania.de) gesammelt. Davon werden Projekte, wie eine solarbetriebene Wasserpumpe im Norden von Tansania, unterstützt.

Sport und Arbeit extrem
Nach den gelaufenen 24 Stunden machte sich Rupprecht schnell auf den Weg zurück zum Hotel, um sich zu erholen. Denn als selbstständiger Therapeut und Coach bleibt nach so einem Lauf nicht viel Zeit zum Erholen. Am folgenden Montag fuhr er von Winterborn direkt in seine Praxis im Zentrum von Augsburg, um Büroarbeit zu erledigen.

Rupprechts Arbeitstage beginnen meist vor 6 Uhr und enden erst am späten Abend. Trotz dieser beruflichen Belastung trainiert er zwischen ein und drei Mal pro Woche. Unter der Woche läuft er zwischen 5 und 8 Kilometer und am Wochenende trainiert er dann etwa 3 Stunden am Stück. „Dieses Training hilft mir Stress abzubauen und zugleich für die Ultraläufe zu trainieren,“ erzählt Rupprecht.

Kontakt:
Oliver Rupprecht

www.in-balance-augsburg.de
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