FCA-Präsident Hofmann übt Kritik am Videobeweis

Auf der Jahreshauptversammlung des FCA kritisierte Präsident Klaus Hofmann die Handhabung des Videobeweises. Foto: Alexander Heinle

Auf der Jahreshauptversammlung sagte FCA-Präsident Klaus Hofmann zwar, dass der Videobeweis den Fußball um ein Vielfaches gerechter machen könne, ergänzte aber: „Die aktuelle Handhabung nimmt in vielen Fällen den Spaß am Fußball.“

Er ging unter anderem auf einen Bericht ein, der aufzeigt, wie oft die Schiedsrichter während des Spiels kommunizieren. „Die labern ja alle mit dir. Es ist ein Wunder, dass nicht noch mehr Fehlentscheidungen passieren“, sagte Hofmann.

Für die Zukunft wünscht er sich drei Änderungen: Der Video-Assistent darf nur bei „glasklaren Fehlentscheidungen“ eingreifen. Zudem sollen die Fernseher am Spielfeldrand abgeschafft werden, denn: „Soll der Schiedsrichter das bei Sonneneinstrahlung und vor 60 000 brüllenden Zuschauern besser erkennen als die vier, vierzehn oder 24 Mann im Kölner Videokeller?“ Außerdem sollen die überprüften Szenen auf der Stadionleinwand gezeigt werden. (pb)
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