Finnbogason-Hattrick! Rückkehrer schießt Augsburg zum Sieg gegen Freiburg

Rückkehrer Alfred Finnbogason schoss den FCA mit seinem Dreierpack zum Sieg gegen den SC Freiburg. (Foto: Archiv)
 
Hatten heute Grund zum Feiern: Dreichaftorschütze Finnbogason und Michael Gregoritsch (Foto: Archiv)
Augsburg: WWK Arena |

Der FC Augsburg gewinnt zum Abschluss der englischen Wochen auch in der Höhe verdient mit 4:1 (2:0) gegen den SC Freiburg. Herausragender Spieler des Abends war Rückkehrer Alfred Finnbogason, der bei seinem ersten Saisoneinsatz mit einem Dreierpack glänzte.

Zum Abschluss des sechsten Spieltags der Bundesliga empfing der FC Augsburg den SC Freiburg in der heimischen WWK-Arena. Nach dem überraschenden, aber nicht unverdientem Punktgewinn in München unter der Woche wollten die Fuggerstädter die englische Woche mit einem weiteren Erfolgserlebnis krönen. Die erste Überraschung präsentierte Trainer Manuel Baum dabei schon vor Spielbeginn. Im Vergleich zum Remis gegen den Rekordmeister rückten drei Neue in die Startelf. Während Marco Richter den gesundheitlich angeschlagenen Andre Hahn ersetzte, rückte Jonathan Schmid für Raphael Framberger in die Aufstellung. Die größte Überraschung war allerdings das Saisondebüt von Alfred Finnbogason. Der Isländer fiel lange Zeit verletzt aus und konnte in dieser Spielzeit noch keine Minute absolvieren. „Alfred macht nach seiner langen Leidenszeit einen super Eindruck im Training und ist heiß“, kündigte Baum vor Spielbeginn an.

Starker Caiuby bringt den FCA in Front

Zu Spielbeginn machte dann aber erst ein anderer Offensivspieler auf sich aufmerksam. In der dritten Spielminute versuchte sich Caiuby mit einem ersten Torabschluss, scheiterte aus der Drehung aber ebenso wie bei einem Schlenzer vom Strafraumrand (15.) am Freiburger Schlussmann Schwolow.
Besser machte es der Brasilianer dann schließlich in der 19. Spielminute. Nach einer Ecke behauptete der FCA den Ball auf der rechten Seite, ehe Richter völlig freistehend zur Flanke ansetzte. Am zweiten Pfosten wusste „Kai-Uwe“ seine körperlichen Vorteile geschickt auszunutzen und köpfte über seinen Gegenspieler hinweg zur Führung ins Tor.

Die Fuggerstädter präsentierten sich ihren Gegnern in dieser Spielphase sowohl körperlich als auch mental überlegen. Der FCA drängte in der Folge schon früh auf den zweiten Treffer und wurden alles andere als enttäuscht. Nach einer überragenden Kombination auf der rechten Seite brachte der mitgelaufene Jeffrey Gouweleeuw den Ball scharf vors Tor, wo Rückkehrer Finnbogason in schönster Form per Hacke zum 2:0 vollendete. Beinahe hätte der Isländer sogar noch vor der Halbzeit auf 3:0 erhöht, kam aber eine Fußlänge zu spät an eine Max-Flanke.

Hinteregger und Schmid sorgen für kurioses Eigentor

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs dann die wohl kurioseste Szene der gesamten Partie: Nachdem Schlussmann Andreas Luthe zwei Chancen der Gäste in Folge aus kürzester Distanz verhindern konnte, landete der Ball vor den Füßen des auf der Torlinie liegenden Martin Hinteregger. Der Österreicher versuchte liegend zu klären, schlug das Spielgerät aber direkt gegen die Beine des ebenfalls zur Rettung heraneilenden Schmid. Der Ball sprang von dort zum überraschenden Anschlusstreffer ins eigene Tor.

In der Folge präsentierten sich die Hausherren verunsichert und beeindruckt von der neuen Freiburger Aggressivität in den Zweikämpfen. Gerade als der FCA immer stärker unter Druck zu geraten schien, sorgte Comebacker Finnbogason abermals für den Wendepunkt des Spiels. Nachdem Schwolow einen Distanzschuss Richters nur prallen lassen konnte, sicherte sich der Isländer den zweiten Ball und konnte von Freiburg-Verteidiger Heintz im Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst und stellte damit den alten Abstand wieder her.

Finnbogason schnürt den Hattrick

Anschließend durfte Andreas Luthe abermals seinen neuen Status als neuer Stammkeeper untermauern. In der 76. Spielminute rettete der kürzlich beförderte Torhüter aus kürzester Distanz gegen den zuvor eingewechselten Kleindienst.

Den Schlusspunkt des Spiels setzte dann – wer anders als – Alfred Finnbogason. Nach einem schönen Steilpass des eingewechselten Koo scheiterte der ebenfalls frische Andre Hahn mit seiner ersten Flanke noch am Gegenspieler, fand schließlich aber doch noch den perfekt positionierten Finnbogason, der vor dem Tor nur noch die Fußspitze hinhalten musste und damit seinen Dreierpack perfekt machte.

Die Aufstellung des FC Augsburg: Luthe – Schmid, Gouweleeuw, Hinteregger, Max – Baier (85. Götze), Khedira, Richter (74. Hahn), Gregoritsch (70. Koo), Caiuby – Finnbogason
Bank: Giefer (Tor), Danso, Framberger, Cordova
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.