Rückrundenstart bei den Fußball-Damen des TSV Schwaben Augsburg in der Bayernliga

Interview zum Rückrundenstart der Bayernliga Damen des TSV Schwaben Augsburg am Samstag 23.03.19 in Thenried mit dem Trainer Christoph Bauer:

1. Die Vorrunde lief nicht wie gewünscht. Das Abstiegsgespenst sitzt den Schwaben Damen im Nacken. Wie gehen Sie damit um?
Das stimmt, mit den Ergebnissen der Hinrunde sind wir alle gemeinsam unzufrieden. Doch schon allein daraus können wir unsere Motivation ziehen. Zuversicht gibt uns dabei ganz klar der Fakt, dass wir uns auch unseren Stärken bewusst sind, dass wir einerseits ausreichend viele Tore geschossen haben und gerade in allen Heimspielen gezeigt haben, dass wir jeden Gegner in der Liga schlagen können, wenn es uns nur gelingt als Mannschaft leidenschaftlich aufzutreten und individuelle Aussetzer so weit wie möglich zu reduzieren oder dann als Kollektiv auszubügeln. Das Thema Abstiegskampf haben wir auf jeden Fall angenommen und stellen uns dieser Aufgabe mit dem klar formulierten Ziel von Spiel zu Spiel alles geben zu wollen, um möglichst schnell die nötigen Punkte zu holen, um die Abstiegsränge zu verlassen.

2. Die Hallenrunde ist für die Schwaben Damen dagegen sehr erfolgreich verlaufen. Was nehmen Sie daraus für die Rückrunde mit?
Die Hallensaison war eine willkommene Ablenkung. Hier konnten wir mannschaftlich weiter zusammenwachsen und die Erfolgserlebnisse waren auch für den Kopf gut.
Für die Rückrunde steht an oberster Stelle, das gemeinsame Ziel, die Klasse zu halten.

3. Wie zufrieden sind Sie mit dem Verlauf der Vorbereitungszeit und den Vorbereitungsspielen?
Wir können von der Vorbereitung mit gutem Gewissen behaupten, dass wir bereit sind am Samstag in Thenried die Mission Klassenerhalt positiv zu starten. Allgemein finde ich es aus Trainersicht deutlich angenehmer die Mannschaft nach der Winterpause vorzubereiten, da hier die Trainingsbeteiligung deutlich besser ist als im Sommer, wenn die Sommerurlaube anstehen. Körperlich haben wir sehr viel getan, da wir hier die Grundlage für das gesamte Kalenderjahr legen mussten. Dabei hatten wir das Glück, dass das Wetter uns sehr entgegengekommen ist und wir sehr viele Einheiten auf dem Rasen absolvieren konnten, so dass die Motivation doch viel Arbeit mit dem Ball konstant hochgehalten werden konnte. Die Testspiele konnten alle gewonnen werden. Deutlich wichtiger hierbei ist allerdings die Tatsache, dass die gesamte Mannschaft bereit war konstruktiv an unserer Spielidee weiterzuarbeiten und sich dementsprechend weiterentwickelt hat.

4. Welche Veränderungen gibt es im Team? Gibt es Neuzugänge?
Es gab tatsächlich einige Änderungen, da wir auf die Rücktritte von Sabrina Eder und Laura Jendryka aus privaten Gründen reagieren mussten. Zudem kommt ein Kreuzbandriss bei Carina Müller, welcher uns alle sportlich wie menschlich hart getroffen hat. Als Konsequenz darauf haben wir mit Marie Dieckmann und Isabel Raunecker zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zu unserem Kader hochgezogen. Dieser Schritt war allerdings bereits gut vorbereitet indem beide bereits die zweite Hälfte der Hinrunde im Training integriert wurden. Zudem kommt Nadja Wadakur als Neuzugang dazu, welche mit ihrer Erfahrung direkt von Beginn an eine Bereicherung für unseren Kader darstellt.

5. Die Schwaben Frauen beginnen die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel beim SV Thenried. Das Hinspiel endete 2:2 Unentschieden. Der SV Thenried hat aktuell 2 Punkte mehr als die Schwaben. Wie sehen Sie die Chancen für Ihre Mannschaft?
Wir fiebern bereits auf dieses Spiel hin, weil wir aufgrund der Tabellensituation, direkt zu Beginn einen richtungsweisenden Schritt gehen wollen. Diese Chance ist uns bewusst und somit werden wir mit großer Motivation die Reise nach Thenried antreten. Allerdings haben wir auch realisiert, dass Thenried eine ergebnistechnisch sehr gute Vorbereitung absolviert hat, so dass wir einen sehr starken Gegner erwarten, welcher uns mit Sicherheit alles abverlangen wird, da für sie klar sein wird, dass eine Niederlage sie auf einen Abstiegsplatz bringen würde. Mit Franziska Hutter hat unser Gegner eine absolute Topstürmerin der Bayernliga in ihren Reihen, welche es gilt für 90 Minuten aus dem Spiel zu nehmen. Im Großen und Ganzen wollen wir das aber mit Sicherheit dadurch erreichen, dass wir unser Spiel durchbringen wollen und selbstbewusst auftreten.
Insgesamt überwiegt bei mir die Vorfreude, dass es endlich wieder los geht, weil es jetzt drei Monate nicht möglich war etwas an der Tabellensituation zu verbessern, so dass es endlich Zeit wird, das anzugehen.
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