Videodreh mit Waffe: Ermittlungen gegen "Azubi-Rapper" in Hochzoll

Die Polizei konnte einen geladenen Schreckschussrevolver im Gebüsch auffinden. (Foto: Symbolbild, Suttiwat Phokaiyajima, 123rf.com)

Mehrere Jugendliche mit einer Waffe sind in Hochzoll von einem Passanten gesehen worden. Die Polizei fand den Revolver daraufhin in einem Gebüsch. Als Grund der Aktion gab einer der Halbstarken einen speziellen Videodreh an.


Wie die Polizei berichtet, teilte am Sonntag, gegen 18.15 Uhr, ein Passant der Polizei mit, dass sich in der Neuschwansteinstraße auf dem Kirchenvorplatz von Heilig Geist in Hochzoll mehrere Jugendliche aufhielten und mit einer Waffe hantierten.

Mehrere Streifenwagen begaben sich sofort dorthin und stellten 17 junge Männer im Alter von 13 bis 19 Jahren fest. Da sich die Jugendlichen unwissend gaben, suchte die Polizei die unmittelbare Umgebung ab.

In einem nahegelegenen Gebüsch fanden die Beamten einen geladenen Schreckschussrevolver vor, der eindeutig einem 19-jährigen Friedberger zugeordnet werden konnte. Zudem fanden die Polizisten im Auto des 19-Jährigen ein Einhandmesser und Munition für den Schreckschussrevolver.

Als Motiv gab der Mann an, dass er ein Rap-Video drehen wollte.

Auch wenn die Polizei keine „Karrieren“ verhindern wolle, "wurden die aufgefundenen Waffen sichergestellt und gegen den Azubi-Rapper wird nun wegen aller in Frage kommender Delikte ermittelt", endet die Polizei ihren Bericht. (pm)
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