10 Jahre Bürgertreff

(Foto: Bürgertreff Hochzoll e.V.)
Am Freitag, dem 23. Februar wird in Hochzoll gefeiert. Vor zehn Jahren, genau am 17. Februar 2008, fand die erste Matinée im renovierten Holzerbau statt. 70 Personen kamen damals, um klassische Klaviermusik zu hören, vorgetragen von der Kulturpreisträgerin Franziska Halder. Organisiert, präsentiert und eingeladen hatte der neue Verein Bürgertreff Hochzoll. Gregor Lang, 1. Vorstand des Vereins, blickt auf eine überzeugende Erfolgsgeschichte zurück. Eine Entwicklung, auf die zahlreiche Mitarbeiter und Unterstützer mit Recht stolz sein können. „Hier wurde mit viel ehrenamtlichem Engagement etwas erreicht, um das uns eigentlich alle anderen Stadtteile in Augsburg und auch darüber hinaus etwas beneiden. Der Holzerbau ist für Hochzoll sehr wichtig geworden." Wolfgang Tanzer, ebenso Vorstandsmitglied, ergänzt: „Musiker sprechen von einem sehr angenehmen Klima, toller Akustik und Gesamtatmosphäre." Besonders weil Hochzoll sonst kein klassisches Stadtteil-Zentrum hat, konnte sich der Holzerbau zu einer AnlaufsteIle und zum Treffpunkt für Menschen aus Hochzoll-Nord und Hochzoll-Süd entwickeln. Die Liste der Angebote scheint unendlich. Der Bürgertreff bietet ein Schüler-Ferienprogramm, organisiert das Aufstellen des Maibaums, Knödel- und Fischessen, sowie den Künstlermarkt MontMartre und den Adventsmarkt – in enger, guter Zusammenarbeit mit Vereinen und Kirchen. Es finden zahlreiche monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Außerdem Lesungen, Sommerfeste, Familienfasching, Ü40-Parties, die Kleidertauschbörse, PC-Kurse für Senioren, Kochkurse, öffentliche Informationsveranstaltungen und private Feste. Immer ist das Büro des Bürgertreffs bei der Organisation gefordert. Der Verein des Bürgertreffs war auch Initiator für die Hochzoller Informations-Stelen zum geschichtlichen Hintergrund des Hochzoller Schlosses und zur Lechbrücke und hat sich für die Umbenennung des Otto-Holzer-Weges sowie für die Sanierung des Grabes Otto Holzers eingesetzt. Inzwischen ist auch noch ein Sozialfond entstanden, über den zum Beispiel Erlöse aus Versteigerungen von gespendeten Kunstwerken gesammelt werden, um diese zur Unterstützung von sozial schwachen Mitbürgern einzusetzen. Der Bürgertreff finanziert sich durch Spenden und Mitgliederbeiträge, Gregor Lang betont: „Jeder kann Mitglied werden." Und mit gerade einmal 15 Euro jährlich wird ein Teil Hochzolls unterstützt, der inzwischen für viele Bürger unverzichtbar geworden ist. Das jüngste Projekt ist eine Aufkleber-Aktion. „Sticker mit dem Bürgertreff-Logo und „JA BITTE“ werden verteilt, damit die Hochzoller sie auf ihre Briefkästen kleben und so zustimmen, dass freiwillige Bürgertreff-Mitarbeiter beispielsweise das Jahresprogramm einwerfen dürfen. Im Sommer, genau am Samstag, 21 . Juli, wird es dann noch im Rahmen des MontMartre-Künstlermarktes ein großes Jubiläumsstraßenfest geben. Vom Holzerbau bis zur alten Schule, rund um die Kirche Heilig Geist wird dann nochmals gemeinsam groß gefeiert.
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