Weltgebetstag mit Themenland Surinam

Surinam – noch nie gehört. Surinam ist das kleinste Land in Südamerika und zugleich auch das Ärmste. Der Weltgebetstag am 2. März bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennen zu lernen. Immer am ersten Freitag im März eines Jahres beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Christliche Frauen wählen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 95 Sprachen gefeiert. Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren ausgehend von den USA und Kanada die größte Basisbewegung christlicher Frauen im Sinne internationaler Frauensolidarität. Aus ihrem konfessionsübergreifenden Gebet ist die größte ökumenische Bewegung weltweit entstanden, die den Blick für die Welt weitet. In Gemeinden vor Ort werden diese Gottesdienste gemeinsam vorbereitet von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Allein in Deutschland besuchen Jahr für Jahr rund eine Million Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche die Gottesdienste und Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag. Ein wichtiges Zeichen der Solidarität beim Weltgebetstag ist die Kollekte aus den Gottesdiensten. Sie kommt vor allem Frauen- und Mädchenprojekten weltweit zu Gute. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie, die surinamische Christinnen dieses Jahr vorbereitet haben. Der einführende informative „Länderabend Surinam – Land und Leute“ findet am Donnerstag, 22. Februar um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Heilig Geist statt, der Weltgebetstags-Gottesdienst am Freitag 2. März um 19.30 Uhr in der Kirche St. Matthäus. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind eingeladen.

Wer Interesse an fremden Ländern und Kulturen hat, kann sich bei Birgit Kunstmann unter b.kunstmann@gmx.de oder Tel. 0821 / 48 20 38 zur Verstärkung des Teams melden.
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