Schwaben Rafter beim Europacup in den Devil Streams am Wochenende am Start

Kanu Schwaben Rafter: Das Team Deutschland/Kanu Schwaben Augsburg mit Jonas Hegge, Noah Hegge, Siegfried Beier, Fabian Bär, Ludwig Wöhrl, Christian Lechelmayr und Sebastian Bundt. (Foto: Christian Lechelmayr)
Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft – Standortbestimmung beim Europacup in den „Teufelsströmen“

Am kommenden Wochenende findet im südlichen Tschechien der 3. Lauf zur Europacup Wertung im Wildwasser Rafting statt.
Der Streckenabschnitt der höchsten Schwierigkeitsstufe mit dem Namen „Devil Streams“, liegt direkt unterhalb des Moldaustausee‘s.

Nur einmal jährlich wird dieser Abschnitt wegen Revisionsarbeiten an einem Wasserkraftwerk geflutet und lockt somit Wildwassersportler aus ganz Europa in den Böhmerwald.
Mit von der Partie ist wieder das Rafting Team von Kanu Schwaben Augsburg, welche die Reise nach Tschechien auch in Hinblick auf die anstehenden Weltmeisterschaften auf dem „Yoshinogawa“ in Shikoko/Japan als Standortbestimmung ansieht.

„Wir befinden uns derzeit in einer sehr wichtigen Vorbereitungsphase zur Weltmeisterschaft in Japan. In Lipno gehen alle starken Konkurrenten aus Europa an den Start. Man sieht recht schnell auf welchen Leistungsstand man sich derzeit befindet“ sagt Ludwig Wöhrl, Teamkapitän der Nationalmannschaft aus Augsburg.

„Natürlich wollen wir die tollen Bedingungen auch vor und nach dem Wettkampf zum Training nutzen“. Mit einem Auge schielt Wöhrl außerdem noch auf die Gesamtwertung der Europacupserie. Beim Auftaktwettkampf auf der Steirischen Salza in Österreich konnte das Augsburger Team mit einem deutlichen Sieg bereits wichtige Punkte für die Gesamtwertung holen. „Hier gilt es nun nachzulegen“ so Wöhrl weiter.

Inwieweit die hoch gesteckten Ziele bei den Weltmeisterschaften Anfang Oktober erreicht werden können bleibt abzuwarten. In den vier Einzeldisziplinen (Sprint/Head2Head/Slalom/Abfahrt) sowie der Gesamtwertung geht es um Edelmetall.

Besonders im Slalom rechnet sich das Augsburger Team Chancen aus. „Unser Team besteht zu 100% aus Sportlern die früher oder immer noch aktiv im Kanuslalom unterwegs sind. Mitunter haben wir mit Noah Hegge einen amtierenden Junioren Weltmeister im Team.“
Insgesamt 5 Goldmedaillen – nicht nur im Slalom - hat das deutsche Team bei Weltmeisterschaften bereits gesammelt. Dies Serie gilt es jetzt als „Team“ auszubauen.
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