Sportlich oder gemütlich auf Zschopau und Mulde

Sportlich oder gemütlich auf Zschopau und Mulde

In zweieinhalb Wochen ist es wieder soweit: die älteste Kanuwanderfahrt Deutschlands lädt über Ostern zum Paddeln auf Zschopau und Mulde vom sächsischen Waldheim nach Wurzen ein.

Die zum 58. Mal stattfindende beliebte Paddeltour über insgesamt rund 64 Kilometer bietet reichlich interessante Historie und eine Menge Sehenswertes: so z. B. in Waldheim das älteste Gefängnis Deutschlands, wo Karl May mehrere Jahre einsaß und mit Schreiben begann, das Kloster Buch, die Altstadtensembles von Leisnig und Grimma, die Burg Mildenstein, das Wasserschloss Podelwitz, Schloss Trebsen und schließlich das „Ringelnatzhaus“ sowie den Ringelnatzbrunnen in Wurzen, der Geburtsstadt des berühmten sächsischen Dichter-Seemannes, Malers und Kabarettisten Joachim Ringelnatz. Auch landschaftlich ist die Tour, die auf den ersten 23 Kilometern mit einigen ausgedehnten Schwallstrecken auf der Zschopau aufwartet, durchaus reizvoll. Und am Samstagabend bietet sich den Paddlern beim Grillen und einem Lagerfeuer am Bootshaus in Leisnig eine gute Gelegenheit, die gewonnenen Eindrücke und Erlebnisse auszutauschen. Anmeldungen für die Tour sind bis spätestens 25. März erbeten.

Unterwegs auf Zschopau und Mulde
Sportlich oder gemütlich auf traditionsreicher Wanderfahrt


Mit dem Burgen- und Schlösserreichtum der Saale-Fahrt kann die Zschopau-Mulde-Fahrt vom sächsischen Waldheim nach Wurzen (30. März -1. April 2018) zwar nicht mithalten, dafür führt die älteste Kanuwanderfahrt Deutschlands an vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei, welche der Saale-Fahrt nicht nachstehen. Am Start in Waldheim befindet sich z. B. das älteste Gefängnis Deutschlands, dort saß der Schriftsteller Karl May mehrere Jahre ein und begann mit Schreiben. Auf der ersten Etappe ist auch das Kloster Buch einen Besuch wert. Am Abend bietet sich ein Abstecher in die Leisniger Altstadt mit der Burg Mildenstein an. Weiter geht es am nächsten Tag am Wasserschloss Podelwitz vorbei bis Grimma, wo sich ebenfalls ein Besuch der sehenswerten Altstadt lohnt. Die dritte Etappe startet unter der über 300 Jahre alten Pöppelmannbrücke in Grimma und führt vorbei am Schloss Trebsen in die Geburtsstadt eines berühmten Sachsen:des Dichter-Seemannes, Malers und Kabarettisten Joachim Ringelnatz. Er brach 1901 vom Ufer der Mulde in die Welt auf. An den berühmtesten Sohn der Stadt erinnern sein Geburtshaus - heute „Ringelnatzhaus“-, der Ringelnatzbrunnen auf dem Marktplatz und eine Dauerausstellung mit der bedeutendsten Ringelnatz-Sammlung Deutschlands im Städtischen Museum Wurzen.

Die seit 1961 zum 58. Mal stattfindende beliebte Paddeltour über insgesamt rund 64 Kilometer am Osterwochenende verzeichnete in der 2. Hälfte der 80er Jahre bis zu 400 Teilnehmer, heute sind es zwischen 50 und 100. Sie präsentiert sich auf den ersten 23 Kilometern mit einem landschaftlich reiz- und sportlich durchaus anspruchsvollem Verlauf, mit einigen ausgedehnten Schwallstrecken auf der Zschopau. Bis zum ersten Etappenort Leisnig werden acht teilweise befahrbare Wehre überwunden. Auf der zweiten Etappe bis Grimma und auf dem Schlussabschnitt bis Wurzen lässt sich die Freiberger Mulde gemütlich wasserwandernd genießen. Unterwegs lohnt es sich, beim Verlassen von Leisnig einen Blick auf die stolze Burg Mildenstein zu werfen. Wer sich das Umtragen zweier Wehre ersparen will, startet auf der zweiten Etappe unterhalb der Burg Mildenstein in Fischendorf nach Grimma. Auf der letzten Etappe bis Wurzen wird die Landschaft zusehends flacher. Auf den ersten beiden Etappen gibt es am mittäglichen Rastplatz eine Suppe aus dem Kessel und weitere Stärkungen. Bei Ankunft in Leisnig am Bootshaus wird Kaffee und Kuchen gereicht. Am Samstagabend kommen die fleißigen Paddler am Bootshaus in Leisnig zudem beim Grillen und einem Lagerfeuer auf ihre Kosten.
Quelle DKV / https://kanu-leisnig.jimdo.com/58-zmf/
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