Zwei Augsburger weiter nach den strengen Qualifikationsläufen in La Seu d'Urgell / Kanuslalom Weltcup 2018

Sideris Tasiadis hat souverän den Sprung ins Semifinale in La Seu d'Urgell geschafft
 
Der Augsburger Hannes Aigner fuhr sich ins Semifinale bei den K 1 Herren in La Seu d'Urgell
La Seu d’Urgell (Spanien): Parc del Segre | Weiter ging es heute mit dem Kanuslalom Weltcup in Spanien
Das Team Deutschland beim Weltcup-Finale in La Seu d’Urgell – am heutigen Freitag gab es den langen Tag mit den jeweiligen Qualifikationsläufen.


Zuerst gingen die C 1 Herren und K 1 Damen an den Start:
Herren, Canadier-Einer: Sideris Tasiadis (Kanu Schwaben Augsburg), Franz Anton (Leipzig), Lennard Tuchscherer (Leipzig)
Damen, Kajak-Einer: Ricarda Funk (Bad Kreuznach), Lisa Fritsche (Halle), Anna Faber (Dormagen)

Auf dem Olympiakurs von 1992 in La Seu d’Urgell findet in diesem Jahr das Kanuslalom Weltcup Finale statt. Der heutige Freitag begann wieder mit den Canadier Einer Herren, hier siegte bei den Quali-Lauf eins der Brite David Florence mit 100,55/0, hauchdünn hinter ihm im Ziel der Schwabenkanute Sideris Tasiadis, seine Abstand betrug nur 0,77 Sek. , den dritten Platz belegte der Brite Ryan Westley. Der zweite deutsche Topsportler Franz Anton fuhr sich mit 2,63 Sekunden Abstand auf den Sieger auf den neunten Platz. Sideris größter Konkurrent der Slowake Alexander Slafkovsky handelte sich zwei Strafsekunden ein und kam mit 2,78 Sekunden Rückstand auf den zehnten Platz.
Im Qualifikationslauf kommen die besten 20 Sportler direkt weiter, aber im Qualifikationslauf zwei können sich noch weitere zehn Sportler qualifizieren. Der dritte DKV Starter Lennard Tuchscherer konnte sich mit seinem 22. Platz leider nicht im zweiten Lauf qualifizieren für das morgige Semifinale.

Nach der C 1 Kategorie gingen die Kajak Einer Damen an den Start.


Es siegte die Brasilianerin Ana Satila mit 103,18/0 vor Jessica Fox / AUS welche einen Wimpernschlag entfernt (0,05 Sekunden) Abstand zur Siegerin aufwies. Den dritten Platz belegte die Lokalmatadorin Maialen Chourraut, welche 0,75 Sekunden hinter Satila ins Ziel ging. Die deutsche Topsportlerin Ricarda Funk handelte sich zwei Strafsekunden auf Tor 21 ein, mit insgesamt 4,61 Sekunden Abstand fuhr sie sich auf den vierten Platz. Die zweite deutsche K 1 Starterin Lisa Fritsche fuhr sich mit 6,37 Sekunden Abstand auf den 12. Platz. Hier musste nur die junge K 1 Starterin (ihr zweiter Kanuslalom Weltcup in der Leistungsklasse) Anna Faber nochmals an den Start im zweiten Quali-Lauf, aber mit ihrem 25. Platz reichte es dann leider nicht, sich ins morgige Semifinale zu fahren.

Das Wetter in La Seu d’Urgell mit seinen 27 Grad ist sehr gut, für die nächsten Tage sind dann über 30 Grad angesagt.

Qualifikationsläufe der beiden Disziplinen C 1 Damen und K 1 Herren
Damen, Canadier-Einer: Andrea Herzog (Leipzig), Lena Stöcklin (Leipzig) Elena Apel (Kanu Schwaben Augsburg)

Herren, Kajak-Einer: Sebastian Schubert (Hamm), Tim Maxeiner (Wiesbaden), Hannes Aigner (Augsburg), Thomas Strauß (Augsburg)

Bei den flotten C 1 Damen siegte am heutigen Quali-Tag die Britin Mallory Franklin mit 112,05/0 Sekunden, zweite wurde die Brasilianerin Ana Satila (+ 2,50) und den dritten Platz belegte erneut eine Britin Kimberly Woods mit 2,86 Sekunden Abstand zur erstplatzierten. Die deutsche Andrea Herzog fuhr sich auf den vierten Platz (+ 2,98) im ersten Qualifikationslauf. Im zweiten Quali-Lauf gingen noch Lena Stöcklin / Leipzig sowie Elena Apel / Kanu Schwaben an den Start, Lena kam mit Platz sieben dann weiter, jedoch reichte es nicht für Elena (Platz 34) für den Sprung ins Semifinale zu schaffen, sie hatte sich tatsächlich zwei gefürchtete „Fünfziger“ eingehandelt. Schade, wir hätten sie gerne auch weiterhin am Start gesehen.

Wie ging es den Kajak Einer Herren?
Es siegte der Franzose Boris Neveau mit einer Fahrzeit von 95,17/0 vor dem tschechischen Sportler Jiri Prskavec mit einem Wimpernschlag Abstand von 0,04 Sekunden fuhr sich dieser auf den zweiten Platz, der Australier Lucien hatte 0,09 Sekunden Abstand zum Erstplatzierten. Wenn das beim Finale auch so knapp hergeht, dann wird jede Torstabberührung zum absoluten Medaillenkiller! Zwei K 1 Herren kamen gleich im 1. Lauf weiter - Hannes Aigner / AKV konnte im ersten Lauf bereits seinen Start fürs Semifinale festmachen, er belegte mit einem Abstand von 3,36 Sekunden zum heutigen Sieger den 17. Platz. Sebastian Schubert fuhr sich auf den 24. Platz und kam mit 97,33/0 direkt weiter fürs Semifinale.

Die anderen deutschen K 1 Herren mussten im zweiten Quali-Lauf nochmals ran. Tim Maxeiner fuhr mit dem 13. Platz am Semifinalplatz vorbei, desgleichen gelang es dem jungen Augsburger Thomas Strauß nicht, was aber bei dieser Dichte an Konkurrenz auch äußerst schwierig ist.

Wir drücken den DKV Kanuten für die nächsten beiden Semifinals und Finaltage alles erdenklich Gute und besonders den Augsburgern . Schwabenkanuten Sideris Tasiadis im Canadier Einer Herren und AKV Kanute Hannes Aigner im Kajak Einer Herren. 
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