LANDRAT MARTIN SAILER IN AYSTETTEN

Landrat Martin Sailer im Garten Fackler / Aystetten
Aystetten: Garten Fackler | Landrat Martin Sailer ist es seit seinem Amtsantritt vor nunmehr über 10 Jahren ein besonderes Anliegen, örtlichen Kulturprojekten und der zeitgenössischen Kunst der Region Unterstützung zu gewähren. Der persönliche Kontakt zu Künstlern, die im Landratsamt eine der traditionellen Ausstellungen bestreiten, ist ihm wichtig – und so führte jüngst sein Weg nach Aystetten zu einem Haus- und Atelierbesuch des Diplomdesigners und Künstlers Thomas Fackler.

Einige der ausgestellten Fotoarbeiten haben nun im Heim der Facklers ihren Platz gefunden und konnten noch einmal bewundert werden. Es handelt sich hierbei überwiegend um mit Bedacht arrangierte oder auch in der Natur vorgefundene Stillleben, die von der ästhetischen Präsenz und Schönheit des Vergänglichen zeugen. Landrat Sailer war zudem tief beeindruckt von der Sammelleidenschaft Facklers, die nicht vor Steinen, Wurzeln, Nägeln, Stiefeln, ausgefallenen Waagen, historischen Mikroskopen und ähnlichen Dingen Halt macht, die zu gedankenvoll gruppierten Kompositionen zusammengefunden haben und sein Haus in eine wahre, geheimnisvolle Galerie verwandeln.

Viel Zeit und Interesse widmete Landrat Sailer der zweiten Leidenschaft des Künstlers, der Erfindung und Fertigung von Spielen. Ob die Spielanleitung in ein mittelalterliches Kloster oder das klassizistische Paris führt, in jedem Fall überrascht der auch philosophisch hinterlegte Ideenreichtum der Handlung und vor allem die handgefertigte Ausstattung in edlen Materialien wie Samt, Leder, Pergament, Nussbaumholz oder Ton, die jedes Spiel zu einem einzigartigen Meisterwerk werden lässt.

Entspannt klang der Besuch Martin Sailers mit einer Besichtigung des etwa 1.000 qm großen Grundstücks aus, das die wohl größte deutsche Sammlung ganzjährig angepflanzter Baumfarne beherbergt und von der dritten Leidenschaft Facklers zeugt. Durch hohe Bambusspaliere und unter mehr als vier Meter hohen Blattkronen führen verschlungene Pfade an den von Fackler gesetzten und kultivierten tropischen, subtropischen und einheimischen Farnen vorbei, die ein ganz eigenes, faszinierendes Ambiente schaffen.

Es war ein glückliches Zusammentreffen des Politikers mit dem Kommunikations-, Spiele- und Gartendesigner, das von Harmonie und großem gegenseitigen Respekt geprägt war und sich gewinnbringend und erkenntnisreich für alle Beteiligten gestaltete.
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