Nach Verkehrsunfall in Bobingen: Ausweichmanöver wird Bus zum Verhängnis

Ein Unfall zwischen einem Auto und einem Laster hat sich am Freitag in Bobingen ereignet. (Foto: Polizei Bobingen)

Ein Unfall zwischen einem Pkw und einem Lkw hat sich am Freitagnachmittag bei Bobingen ereignet. Ein Linienbus, der die Unfallstelle umfahren wollte, blieb stecken und wurde selbst zum Hindernis.

Das Unglück geschah in der Lindauer Straße an der Einmündung zur Trevira-Zufahrt, kurz nach 13 Uhr. Der Lkw bog bei Grünlicht nach links auf die Staatsstraße ein, ein 67-jähriger Pkw-Fahrer aus Aichach, der aus Richtung Bobingen kam, übersah das Rotlicht der Ampel und kollidierte mit dem Sattelschlepper. Der Pkw wurde aufgrund des Zusammenstoßes etwa fünf Meter in das angrenzende Feld geschleudert, der Fahrer blieb unverletzt.

Noch vor Eintreffen der ersten Streifenbesatzung umfuhren einige Autos, die in Richtung Wehringen unterwegs waren, die Unfallstelle über einen unbefestigten Grünstreifen. Als dies ein Linienbus des AVV ebenso versuchte, rutschte dieser mit dem Heck weiter ins Bankett und drehte sich derart, dass er mit der Front über die Hälfte der Staatsstraße ragte.

Nachdem der Lkw im Rückwärtsgang die Unfallstelle verlassen konnte, wurde der Verkehr einspurig an dem AVV-Bus vorbeigeleitet. Es erfolgten jeweils etwa 20 Minuten Vollsperrung zur Abschleppung des Pkw und zur Bergung des Linienbusses. Die Fahrbahn wurde gegen 15.30 Uhr wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

Den Pkw-Fahrer erwartet eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige mit 240 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot.(pm)
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