Bewegungspfad im Singoldpark

Um die Belange der Bobinger Senioren kümmert sich ein eigener Beirat. Foto: Stöbich
Bobingen : Bobingen | Die Eröffnung ist für Mai geplant

Peter Stöbich
Bobingen. Bei ihrer jüngsten Sitzung freuten sich die Mitglieder des Bobinger Seniorenbeirats, dass der neue Bewegungsparcours im Singoldpark voraussichtlich im Mai eröffnet werden kann. Geplant ist die Aufstellung von sieben Trimm-Geräten, an denen vom spielerischen Ausprobieren bis zum Leistungstraining viele Varianten für jung und alt möglich sein sollen. Die Finanzierung ist dank eines großzügigen Spenders gesichert, der aber nicht genannt werden will. Der neue Bewegungspfad ist für alle Bobinger Bürger gedacht; der Seniorenbeirat soll dafür eine Art Patenschaft übernehmen und in der Anlage regelmäßig nach dem Rechten schauen. Zur Sicherheit für ältere Bürger gibt es Überlegungen, im Kühlschrank eine sogenannte Notfall-Dose aufzubewahren. Sie soll wichtige Daten wie den Medikamenten-Plan, Anschrift von Hausarzt, Angehörigen und so weiter enthalten; die Mitglieder der Rettungsdienste wissen Bescheid und haben so schnellen Zugriff auf wichtige Namen und Nummern. In der Diskussion gab es im Beirat unter anderem die Anregung, in Bobinger Geschäften das Schild „Nette Toilette“ anzubringen, das zeigt, dass man dort nichts einkaufen muss, um auf die Toilette gehen zu können. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Königsbrunn ist ein "Führerschein-Kurs" für die Benutzer von Rollatoren geplant; ein Termin dafür steht noch nicht fest. Der Rufbus ist inzwischen eingerichtet, wird aber noch wenig genutzt; dies könnte daran liegen, dass nicht alle Haltestellen angefahren werden (Schloss Straßberg, Bobinger Bahnhof usw.). Die nächste Sitzung wird am 7. März in der Alten Mädchenschule stattfinden, Neuwahlen sind für Ende dieses Jahres geplant. In den Seniorenbeirat können alle Bobinger Bürger gewählt werden,
die am Wahltag das 60. Lebensjahr vollendet haben, nicht dem Stadtrat angehören und die Wählbarkeit im Sinne des Kommunalwahlrechts besitzen. Die Gründung eines eigenen Seniorenbeirats hatte der Stadtrat im Mai 2010 einstimmig beschlossen. Er soll ein ehrenamtlich tätiges Gremium ohne parteipolitisches oder konfessionelles Mandat innerhalb der Selbstverwaltung der Stadt sein. Die Vorschläge und Anregungen des Beirats müssen vom Stadtrat beziehungsweise den zuständigen Ausschüssen oder von der Verwaltung zügig behandelt und entschieden werden.
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.