FBU feiert 30-jähriges Bestehen

FBU-Vorsitzender Michael Ammer
Bobingen: Grillplatz Leitenberg |

Vorsitzender Michael Ammer blickt auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurück

Zum Ausklang des Sommers traf sich die Freie Bürger-Union Bobingen e. V. (FBU) am vergangenen Freitag auf dem Grillplatz am Leitenberg, um gemeinsam das mittlerweile 30-jährige Bestehen des Vereins zu feiern. „Einen schöneren Grillplatz als diesen, am Waldrand bei Straßberg gelegen, der von der Bobinger Wasserwacht vorbildlich gepflegt wird, kenne ich in der Umgebung nicht!“, so Vorsitzender Michael Ammer auf die Frage, warum die FBU diese Örtlichkeit bereits des Öfteren für Feierlichkeiten gewählt hatte.

Bei kühlem aber trockenem Wetter waren zahlreiche Mitglieder nach Straßberg gekommen. Der Vorsitzende freute sich besonders über das Erscheinen der Ehrenmitglieder Helmut Schwalber und Wolfgang Hauser, die der FBU – ebenso wie Stadtrat Franz Handschuh – seit dem Gründungsjahr treu geblieben sind. Für Ammer keine Selbstverständlichkeit sondern vielmehr ein Zeichen für ein gesundes Vereinsleben.

Der Vorsitzende versprach den Gästen, nicht jeden Satz aus der umfangreichen Chronik zu verlesen, sondern sich auf die elementaren Inhalte zu beschränken: Ein Jahr nach Gründung der FBU errang diese bei den Kommunalwahlen 1990 bereits ein erstes Stadtratsmandat. Seitdem war es dem Verein gelungen, ununterbrochen mit mindestens einem Mandatsträger im Stadtrat vertreten zu sein und so die Geschicke der Bobinger Kommunalpolitik mitzugestalten, berichtete Michael Ammer. Weiter führte er aus, dass bei der FBU von Anfang an die Inhalte im Vordergrund standen – für ihn mit der Hauptgrund dafür, dass sich die FBU als eher kleiner Verein, den es ausschließlich in Bobingen gibt, über 30 Jahre als Konstante im Stadtrat etablieren konnte. Dieses Alleinstellungsmerkmal, keiner übergeordneten Organisation anzugehören, mache die FBU unabhängig und extrem flexibel.

Glühweinverkauf im Juli 2009

Auch zum Schmunzeln gab es einiges: Auf dem Handwerker- und Bauernmarkt war die FBU mit einem eigenen Eisverkauf engagiert. Als sich das Sommerwetter im Juli 2009 allerdings von seiner nasskalten Seite zeigte, wurde der Eisverkauf kurzerhand noch um einen Glühweinausschank erweitert. Untrennbar mit der Vereinschronik verbunden sind unter anderem auch die erfolgreichen Bemühungen der FBU zum Erhalt der Mittleren Mühle, der Karikaturenwahlkampf im Jahr 2008 sowie nach zähem Ringen die Einführung der Informationsfreiheitssatzung (IFS) für mehr Transparenz in Bobingen im Jahr 2017.

„Wir können stolz sein auf all die Dinge, die die FBU zum Wohle der Bobinger Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen 30 Jahren auf den Weg gebracht hat“ schloss Michael Ammer seine Ausführungen. Auch in Zukunft werde man die Anliegen der Bobinger ernst nehmen und diesen im Stadtrat Gehör verschaffen. Ammer bedankte sich bei seiner Stellvertreterin Sabine Hornik für die Organisation und die Vorbereitung der Jubiläumsfeier. Noch bis in die Dunkelheit lauschten die FBUler den Erzählungen der Gründungsmitglieder, die viele Anekdoten aus den schwierigen Anfangsjahren zum Besten geben konnten.
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