Königsbrunn: Handgestrickte Spenden für Rot-Kreuz-Läden

Die sechs Damen der Strickgruppe im Asternpark mit ihrer handgefertigten Kinderkleidung. Stehend in Rot-Kreuz-Jacke Gabriele Begg-Albensberg, stehend von rechts Axel Schuch sowie Ingrid Suchy-Overmeyer und Monika Glas vom Betreuungsteam der Wohnanlage.
Sechs Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage Asternpark in Königsbrunn treffen sich jeden Donnerstag zum Plaudern und Stricken. Da die Damen jahrzehntelange Übung im Handarbeiten vorweisen können, entsteht dabei hochwertige Maschenware. Pullis, Jacken, Pudelmützen, Schals, Handschuhe und Socken in Größen für Kinder von Kindergarten- bis Grundschulalter, bunte Stifte-Mäppchen und sogar Puppen und kleine Kätzchen, die mit Wolle gefüllt und daher waschbar sind, wurden angefertigt. Alle Stücke sind Einzelstücke in unterschiedlichen Farben und Mustern. Bisher wurden die Erzeugnisse der Strickgruppe stets an Hilfsprojekte im Ausland gespendet. In diesem Jahr werden die Second-Hand-Läden des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Augsburger Land bedacht. Für die Spendenübergabe kamen Gabriele Begg-Albensberg und Axel Schuch in die Wohnanlage. Begg-Albensberg ist ehrenamtlich für das Bobinger „Rot-Kreuz-Lädle“ in der Lindauer Straße 23 und die Koordination der drei Läden im Augsburger Land verantwortlich. Schuch leitet im BRK-Kreisverband das Sachgebiet Sozialarbeit. „Wir freuen uns sehr über die schönen Sachen, die sich sehr gut verkaufen werden“, sagte Begg-Albensberg. Dem konnte sich Axel Schuch nur anschließen. Er dankte den fleißigen Damen der Strickrunde und Begg-Albensberg für ihr außergewöhnliches Engagement. Und er äußerte großen Respekt für die Ehrenamtlichen, die in den Second-Hand-Läden alle Arbeiten selbstverantwortlich durchführen.
In den Rot-Kreuz-Läden in Bobingen, Göggingen und Gersthofen wird die handgefertigte Kinderkleidung preisgünstig verkauft werden. Bedürftige Kunden, wie etwa Hartz-IV-Empfänger, bekommen noch zusätzlich einen Preisnachlass. Wie Schuch berichtete, nehmen rund 100 Ehrenamtliche in den Läden Spenden entgegen, sortieren und verkaufen sie. Es wird also keine Ware aus Altkleidercontainern verkauft. Die Kleiderspenden kommen von Privatpersonen ebenso wie von Firmen, die meist Neuware bringen. Manchmal handelt sich um Restbestände von Modefirmen, die nicht verkauft wurden. Viele Firmen und Behörden machen Sammelaktionen unter den Mitarbeitern und bringen dann große Spendenpakete vorbei. Die Einnahmen aus dem Verkauf werden wiederum gespendet an Sozialprojekte, die den Ehrenamtlichen am Herzen liegen. Dazu gehören etwa der Bobinger Tisch, die Augsburger Tafel, Kindergärten vor Ort oder Kinderheime im Ausland. Die Läden sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, nur derjenige in Bobingen schließt um 16:30 Uhr.
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