Stadt Königsbrunn begrüßt Neubürger mit Infos und Geschenken

Bürgermeister Franz Feigl bei der Begrüßung der Neubürger im Foyer des Rathauses.
Über 1700 Menschen sind zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019 nach Königsbrunn zugezogen. Alle erhielten eine schriftliche Einladung zum Neubürgerempfang der Stadt, und fast ein Zehntel von ihnen kam am Freitag vergangener Woche ins Foyer des Rathauses, während vor der Tür letzte Vorbereitungen für das Weinfest getroffen wurden. Auch viele Beschäftigte der Stadtverwaltung, Mitglieder des Stadtrates und Vertreter von Kirchen und Vereinen waren gekommen, um den „Neulingen“ für Fragen zur Verfügung zu stehen. „Das ist eine sehr nette Geste der Stadt“, meinte eine Besucherin.
Bürgermeister Franz Feigl begrüßte die Anwesenden herzlich und stellte Königsbrunn als Stadt mit rund 29000 Einwohnern vor, die sich dynamisch entwickelt. „Sie ist die größte Stadt im Landkreis, die siebtgrößte in Bayerisch Schwaben und liegt im Zentrum Europas zwischen London und Rom“, so Feigl. „Die Einwohner gehören 114 Nationen an, darin ist die stattliche Zahl von Zuwanderern aus Franken nicht berücksichtigt.“ Auf einem großen Stadtplan machte er die Gäste mit der Ausdehnung der Stadt vertraut und dem Kuriosum, dass der zum Baden so beliebte „Königsbrunner“ Ilsesee auf Augsburger Gemarkung liegt, lediglich die Wachstation der Wasserwacht steht auf Königsbrunner Boden.
Weiter ging’s mit einem Überblick über die geschichtliche Entwicklung. Es folgten Informationen zum öffentlichen Nahverkehr und zur Anbindung an die Metropolen sowie die Erholungsgebiete der Region. Der zukünftige Verlauf der Tram 3 war im Stadtplan bereits eingezeichnet. Feigl sprach über die Wasserversorgung, die Breitband-Verkabelung und kostenfreie WLAN-Angebote der Stadt, über die medizinische Versorgung und, „falls das alles nicht hilft“, das Angebot an Bestattungsmöglichkeiten. Im Bereich Kinderbetreuung und Bildung sieht Feigl die Stadt gut versorgt. Vorgestellt wurden die Glaubensgemeinschaften, die Einkaufsmöglichkeiten und die Gastronomie. Im gewerblichen Bereich gehört der größte Anteil zur Branche Maschinenbau, bei den 150 Vereinen der Stadt sieht Feigl den Schwerpunkt beim Sport. Für einen Ausflug empfahl er die Ulrichshöhe, von der aus man bei schönem Wetter Augsburg und die Berge sehen könne, und für einen Urlaub die Partnerstadt Rab auf der gleichnamigen kroatischen Insel. Er stellte die breite Palette kultureller Veranstaltungen sowie die Grünanlagen und Spielplätze vor und schilderte die aktuellen Bauprojekte. Auch die Anleinpflicht für Hunde im ganzen Stadtgebiet brachte er zur Sprache und die Pflichten, zu kehren, Schnee zu räumen und Hecken nicht über den Bürgersteig wachsen zu lassen.
Als Begrüßungsgeschenk erhielten alle Anwesenden neben einem Stadtplan drei Gutscheine für Wein und Essen auf dem Weinfest sowie ein Lätzchen mit integrierter Weinglashaltetasche. Ein aus Altbayern zugezogenes Ehepaar meinte am Ende: „Das war ein Parforceritt durch die Stadt, den wir ausgesprochen informativ und kurzweilig fanden, da der Bürgermeiste ja sehr lebendig vorträgt.“ Damit verabschiedeten sie sich aufs Weinfest, das mit italienischer Musik, Tischen, Bänken, Imbissangeboten und einer riesigen Auswahl an Weinen aufwartete.
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