Teddybären Krankenhaus zu Gast im Regenbogen Kinderhaus

Über 90 Kinder konnten ihre Plüschtier Patienten versorgen lassen

Sofort bricht Begeisterung aus, wenn in den Gruppen des Regenbogen Kinderhauses Arztköfferchen und Verbandsmaterial zum Spielen zur Verfügung steht. Doch die ErzieherInnen stellen auch fest, dass die Kinder einen Arzt- und Krankenhausbesuch mit Ängsten verbinden. Aus diesem Grund entschied sich das Regenbogen-Erzieherteam, das Projekt „Teddybären-Krankenhaus“, das ursprünglich aus Schweden stammt und in vielen deutschen Unis von Medizinstudenten umgesetzt wird, anzubieten.

„Unser Ziel ist es, Kindern etwas die Angst vor „Weißkitteln“ und der fremden Umgebung in Krankenhäusern und Arztpraxen zu nehmen. Dazu haben wir ein Krankenhaus simuliert, in dem das Erzieherteam einen Behandlungsraum, einen OP-Saal, ein Röntgengerät, ein EKG und einen Bobbycar-Notarztwagen mit viel Hingabe nachgebaut hat“, erklärt Frau Riedlinger, eine der Hauptorganisatorinnen.

Am Aktionstag füllte sich dann das Wartezimmer mit Kuscheltierpatienten und Kindern in der Elternrolle. Eine Medizinstudentin und eine MFA kümmerten sich als Teddybärendocs liebevoll und professionell um die kleinen Patienten aus Plüsch. Dabei wurde großen Wert darauf gelegt, die Untersuchung möglichst realistisch und trotzdem kindgerecht durchzuführen. Die Kinder lernten die medizinischen Geräte kennen. Kleinere Verletzungen konnten mit Pflaster und Verband versorgt werden, größere mussten geröngt und manches Tier musste sogar operiert werden. Damit die Kuscheltiere schnell wieder gesund werden, konnte nach der Untersuchung in einer Apotheke die notwendige Medizin besorgt werden.

„Für die Kinder war das Teddybären-Krankenhaus eine gelungene Aktion“, meinen die beiden Hauptverantwortlichen Frau Riedlinger und Frau Schuster. „Besonders gefreut hat uns die breite Unterstützung durch unsere Eltern durch Materialspenden.“ Groß und Klein, alle Beteiligten waren sich einig: „Die Teddybären-Sprechstunde gibt es wieder!“
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