Haushaltsberatungen Teil II - drohen in Bobingen Zwangsenteignungen?

Bobingen: Rathaus | Im zweiten Teil der Bobinger Haushaltsberatungen wurde der Vermögenshaushalt behandelt, welcher von Kämmerer Alexander Ziegler gewissenhaft vorbereitet und den Ausschussmitgliedern vorgetragen wurde. Das umfangreiche Werk beinhaltet alle Investitionen, die in den Jahren 2018 - 2021 geplant sind.

Große Positionen der kommenden Jahre stellen Investitionen in Straßenbau, Kindergärten, Friedhöfe und natürlich ins Hallenbadprojekt dar. Doch auch die Schuldentilgung schlägt in immer höherem Maße zu Buche, in 2018 konkret mit 1,1 Millionen Euro. Unter www.fbu-bobingen.de finden Sie exemplarisch einige der bedeutendsten Aufwendungen.

Ein Großteil der Haushaltsansätze bot keinerlei Anlass zur Aussprache. Bei Themen wie Rathausertüchtigung, Hallenbad, Parkflächen, Wirtschaftsförderung und Baulanderwerb stieß Stadtrat Handschuh (FBU) jeweils die Diskussion an, in deren Folge teilweise auch mehrere Räte einen Handlungsbedarf erkannten und eine Umsetzung angegangen wurde.

Als sich Stadtrat Handschuh (FBU) über den weiteren Fortgang des Projektes Hochwasserschutz in Waldberg erkundigte, gab Kämmerer Alexander Ziegler die Auskunft, dass es beim Grunderwerb noch Probleme gäbe. Die Erfordernis einer möglichen Enteignung betreffender Grundbesitzer stellte er in den Raum.

Abschließend gab der Kämmerer den Ausschussmitgliedern noch seinen persönlichen Rat mit auf den Weg: Er könne ihnen nicht empfehlen, den Haushalt in der vorgestellten Form mit einer Verschuldung von 19 Millionen Euro in vollem Umfang umzusetzen.

Eine Zusammenfassung der Beratung finden Sie unter www.fbu-bobingen.de
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