Stillstand in Bobingen - Bürgermeister in Erklärungsnot

Bobingen: Rathaus | Am vergangenen Dienstag hat eine Mehrheit des Bobinger Stadtrates die Haushaltssatzung für die kommenden vier Jahre beschlossen. Mit Ausnahme der beiden FBU-Stadträte Franz Handschuh und Florian Vogl waren sich alle im Saal einig: Zugunsten eines möglichen Badneubaus im Jahr 2020 soll eine Vielzahl an bereits beschlossenen Maßnahmen stark reduziert oder gar komplett gestrichen werden.

Die Siedlung geht (fast) leer aus.

Wenigstens an der Kinderbetreuung wird nicht gespart, dennoch fallen dem Rotstift zahlreiche Projekte zum Opfer: Alte Mädchenschule - verschoben auf 2024, Stadtsanierung Siedlung - Kürzung der Investitionen um 87 Prozent, Straßensanierungen - lediglich 125.000 Euro pro Jahr, Friedhof - komplett gestrichen! Stadtrat Handschuh war fassungslos, dass durch eine derartige Vorgehensweise das Vertrauen der Betroffenen auf verlässliche Entscheidungen des Stadtrates komplett missbraucht wurde.

Details zum Haushalt und den Kürzungen finden Sie unter www.fbu-bobingen.de

Eine von Stadtrat Handschuh (FBU) angesprochene Haushaltsposition in Höhe von 150.000 Euro brachte Bürgermeister Müller (SPD) in Erklärungsnot: So war diese Position im Haushaltsentwurf vom Dezember 2018 noch nicht enthalten. Sie fand erst extrem kurzfristig und ohne jegliche Diskussion im Februar Einzug in das umfangreiche Zahlenwerk. Was unter der Position, die als "Hochbaumaßnahme Stadion" deklariert war, zu verstehen ist, und ob sich Stadtrat Förster (CSU), Präsident des TSV Bobingen, hierzu äußerte, finden Sie unter www.fbu-bobingen.de
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