Shorinji Kempo und das Geheimnis der Vitalpunkte

Pyka Sensei (Dojo Schwabmünchen) und Birling Sensei (Dojo Bobingen) - beide 5. Dan Daikenshi - besuchen regelmäßig Kyusho Seminare und Fortbildungen.

Bekannterweise zeigt die Entstehungsgeschichte der japanischen Kampfkünste einen starken chinesischen Einfluss. Die im Shorinji Kempo gelehrten Prinzipien greifen auf das umfassende Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und deren 5-Elemente-Theorie zurück und nutzen es im Konflikt mit einem Gegner.

So wie Akupunktur und Akupressur mit der Stimulation bestimmter Körperstellen/ Vitalpunkte eine heilende Intention verfolgen, werden im Shorinji Kempo durch den Einsatz von Schmerzpunkten (Kyusho) die energetischen und neurologischen Vorgänge des menschlichen Körpers so beeinflusst, dass eine Beeinträchtigung der Körperfunktionen die Folge ist. Diese Beeinträchtigung kann sich in Form von Schmerz, Gleichgewichtsstörungen, Kraftverlust bis hin zum Verlust des Bewusstseins äußern.

Zum Studium des Kyusho-Jitsu gehört aber keineswegs nur die Seite der negativen Wirkungsprinzipien, sondern ebenso das Wissen um die Linderung bestehender Beschwerden oder Blockaden bis hin zur Reanimation.

Heute stand in Ulm ein Kyusho Jitsu Seminar der Kyusho Jitsu Federation e.V. auf dem Programm.
https://kyusho-jitsu-federation.jimdo.com/

Die Leitung der Fortbildung hatte Manfred Zink. Der Buch-Autor Manfred Zink betreibt seit fast vier Jahrzehnten das Studium der Kampfkünste. Begonnen mit Karate, Judo und Kung-Fu, konzentriert er sich heute vorwiegend auf die Kampfkunst Karate, begleitet von einem sehr intensiven Studium des Kyusho-Jitsu.

Er ist lizensierter A-Trainer, Diplom-Karatelehrer, sowie Diplom-Gesundheitstrainer und hält international zahlreiche Ausbildungs-Seminare und Lehrgänge ab. Ergänzt wird sein Engagement durch seine Unterstützung gemeinnütziger Organisationen im In- und Ausland.
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