Buttenwiesen muss noch immer das Trinkwasser chloren

Im Buttenwiesener Trinkwasser wurden Anfang September coliforme Bakterien gefunden.


Weil bei Trinkwasseruntersuchungen eine Grenzwertüberschreitung im Trinkwasser der Gemeinde Buttenwiesen bezüglich coliformer Bakterien laut Bauamtsleiter Anton Tiefenbacher am 4. September festgestellt worden war, muss das Trinkwasser seit 6. September gemäß Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Dillingen gechlort werden.

"Höchstwahrscheinlich liegt das Problem beim veralteten Hochbehälter in Oberthürheim", erklärt Tiefenbacher, "wir nehmen kontinuierlich Wasserproben und schicken sie zur Kontrolle nach Dillingen ins Gesundheitsamt. Wie lange gechlort werden muss, das entscheidet das Gesundheitsamt Dillingen. Nur das Gesundheitsamt kann die Chlorung aufheben."

Von der Chlorung betroffen ist der gesamte Versorgungsbereich Pfaffenhofen. Das ist das gesamte Gemeindegebiet ohne Lauterbach und Illemad. Die Gemeinde ist bemüht, die aufgetretene Verkeimung durch Chlorung und Reinigungsmaßnahmen zu beseitigen. Die Chlorung wird beendet, sobald die Untersuchungsergebnisse wieder einwandfrei sind und das Gesundheitsamt zugestimmt hat.

Die Zugabe des Chlors erfolgt in der vom Gesundheitsamt vorgegebenen Dosierung. Der Chlorgehalt im Trinkwasser wird laufend durch Messungen des Wasserwerkspersonals und des Gesundheitsamts an verschiedenen Stellen im Wasserleitungsnetz überwacht, damit die durch die Trinkwasserverordnung angegebenen Mindest- und Höchstwerte eingehalten werden. (pm) (Stefan Gruber )
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