Einbrüche in der Region: Polizei sucht mit Handtuch nach Tätern

Die Täter transportierten ihre Einbruchsbeute möglicherweise in einem solchen Designerhandtuch ab. (Foto: Polizei Schwaben Nord)

Zweimal ist am vergangenen Wochenende in Diedorf und Ottmarshausen eingebrochen worden. Die Polizei vermutet aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe der beiden Vorfälle einen Zusammenhang und bittet um Hinweise.

Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Waldstraße im Diedorfer Ortsteil Lettenbach ist am Freitag, 18. Januar, gegen 20.15 Uhr nach Hause gekommen. Als sie durch die Garage das Wohnhaus betrat, bemerkte sie, dass ihr Büro durchwühlt worden war und hörte Geräusche aus dem Inneren des Hauses. Weil sie wusste, dass niemand zu Hause war, ging sie von einem Einbruch aus und alarmierte die Polizei. Trotz des zeitnahen Eintreffens mehrerer Streifen gelang es den Tätern, das Anwesen unerkannt zu verlassen. Während einer intensiven Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, konnten die Täter nicht gefasst werden.

Am Samstag, zwischen 18 und 22.30 Uhr, ereignete sich in der Holzbachstraße in Ottmarshausen ein ähnlich gelagerter Einbruch in ein Wohnanwesen. Dabei wurde unter anderem ein Tresor entwendet.

"Nach diesen zwei Wohnungseinbruchsdiebstählen am Freitag und am Samstag in Diedorf und Ottmarshausen, die auf Grund räumlicher und zeitlicher Nähe möglicherweise im Zusammenhang stehen dürften, gingen aufgrund des Zeugenaufrufs bereits erste Hinweise ein", schreibt die Polizei in ihrem Pressebericht.Am Samstag gegen 18 Uhr fielen in Ottmarshausen in der Aystetter Straße zwei männliche Personen auf, die in die Holzbachstraße einbogen. Dort wurden die Männer aus den Augen verloren.
Die Polizei beschreibt die Männer wie folgt: Beide waren circa 1,70 Meter groß und hatten eine normale bis kräftige Statur. Beide trugen dunkle Strickmützen, dunkle, bis zur Hüfte reichende Jacken, dunkle Hosen und dunkle Schuhe. Auffällig war weiterhin, dass beide kleinere Umhängetaschen mit einem Riemen über die Schulter bei sich trugen. Die Männer unterhielten in einer osteuropäischen Sprache. Weiter wurde festgestellt, dass sich die Männer sehr ähnelten.


Zum Abtransport eines Teils der Beute wurde zum momentanen Ermittlungsstand ein Designerhandtuch verwendet. Dieses kann gegebenenfalls beim Verlassen des Tatobjekts Zeugen aufgefallen sein.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Feststellungen, insbesondere auch im Zusammenhang mit den beiden oben beschriebenen Personen oder eventuell von ihnen benutzten Fahrzeugen (eventuell mit osteuropäischen Kennzeichen) gemacht haben, sich unter Telefon 0821/323-38 10 zu melden. (pm)
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