Waldbrandgefahr im Augsburger Land: Regierung von Schwaben ordnet Luftbeobachtung an

Symbolbild (Foto: uatp2, 123rf.com)

Die Regierung von Schwaben hat "wegen der mittlerweile vorherrschenden allgemeinen Trockenheit und damit akut bestehenden Waldbrandgefahr im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen ab sofort, Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung angeordnet". Das teilt die Behörde am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

Geflogen wird in Nordschwaben über bewaldeten Flächen im Bereich der Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen, Donau-Ries und Augsburg, im Bereich der Westliche Wälder.

Im Allgäu findet die Luftbeobachtung statt im Bereich des Landkreise Oberallgäu und des Landkreises Lindau, insbesondere in der Region um den Bodensee.

Speziell ausgebildete Luftbeobachter und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern und der Regierung von Schwaben halten über den Wäldern nach Brandherden Ausschau. Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Sollte eine Wetteränderung eintreten, wird die Befliegung abgebrochen. Die Kosten der Maßnahme trägt der Freistaat Bayern.

Durch die vorbeugenden Waldbrandbeobachtung aus der Luft seien in den vergangenen Jahren in Schwaben einige Waldbrände frühzeitig entdeckt und schnell gelöscht worden, so die Regierung. "Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen". (pm)
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