100 Jahre Bayerische Schlösserverwaltung

Die Bayerische Schlösserverwaltung feiert ihr 100-jähriges Bestehen mit einem besonderen Festprogramm. Vom 7. bis 20. November bieten sich den Besuchern Blicke hinter die Kulissen, Park- und Themenführungen mit unseren Experten, Vorträge sowie spannende Aktionen für Kinder.

Dabei stehen nicht die Gebäude als Sehenswürdigkeiten im Vordergrund, sondern die Menschen, die diese besonderen historischen Orte ausmachen oder mit ihrem Wissen und ihrer Lebens- und Arbeitserfahrung dafür sorgen, dass die 45 großen Schlösser, Burgen, Residenzen sowie die 27 Gartendenkmäler verwaltet, in ihrem Bestand erhalten und vermittelt werden. Die Mitarbeiter – Gärtner, Kastellane, Museumsreferenten, Bauingenieure, Restauratoren und Verwaltungsangestellte bis hin zum Präsidenten – stellen an diesen 14 Tagen Aspekte ihrer Arbeit vor.

Nutzen Sie die einmalige Chance, Orte kennenzulernen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Der Eintritt zu den meisten Jubiläums-Veranstaltungen ist frei, allerdings gibt es oft beschränkte Teilnehmerplätze.

Der Beginn und das Ende dieses Sonderprogramms beziehen sich auf die zwei wichtigen Gründungsdaten vor 100 Jahren: Am 20. November jährt sich zum 100. Mal die Gründung der Bayerischen Schlösserverwaltung des gerade erst am 7. November 1918 ausgerufenen Freistaates Bayern. Alle Veranstaltungen finden Sie im Internet unter Bayerns Schlösser.

Das Jubiläums-Programm in Ansbach und Ellingen:

  1. Díe Arbeit einer Kastellanin: Das umfangreiche Arbeitsfeld der Kastellanin Birgit Beckler  – Schlossführungen, Besucherbetreuung, Pflege der historischen Prunkräume, Überwachung der Technikist das Thema eines Vortrags und einer Führung am Donnerstag, 8. November, in der Residenz Ellingen. Treffpunkt ist an der Kasse der Residenz.
    Die Bayerische Schlösserverwaltung betreut derzeit 45 Schlösser, Burgen und Residenzen und ist fast bayernweit präsent. In den Außenverwaltungen sind die Vorstände und in den jeweiligen Betriebsteilen die Kastellane bzw. Burgverwalter Ansprechpartner vor Ort und kümmern sich um alle Belange der jeweiligen Objekte. Lernen Sie das vielfältige Aufgabengebiet der Kastellanin in Ellingen kennen. Es umfasst nicht nur die Betreuung der Schlossbesucher und die Führungen durch die Prunkräume der Residenz, sondern geht mit dem Erstellen von Dienstplänen oder der Überwachung der Technik in Zusammenarbeit mit dem Bauamt und den Handwerkern weit darüber hinaus.Anmeldung unter Telefon 09141 97479-0.

  2.  Pflanzenpflege im Museumswinter: Der Winter in Zitrus-, Lorbeer-, und Gewächshausist das Thema der Führung von Silvia Grabs und Jutta Bentheimer-Meissner am Samstag, 10. November, 13 Uhr. Treffpunkt ist am Zitrushaus im Hofgarten Ansbach.
    Ab September beginnt im Hofgarten die „Einwinterung“ der wertvollen Kübel- und Zitruspflanzen sowie der Lorbeerbäumchen. Wenig später werden auch die Parkbänke vor der Witterung in Sicherheit gebracht. Die Führung zeigt, dass auch in der kalten Jahreszeit viele arbeitsintensive Pflege- und Schnittarbeiten anfallen und zahlreiche Bänke und Blumenkübel instand gesetzt werden müssen.Anmeldung unter Telefon 0981/953839-22 (Schlosskasse).


    3. Kuppelsaal der Oragerie: Vortrag im Kuppelsaal der Orangerie mit anschließender Themenführung im Hofgarten Ansbach am Samstag, 17. November, 13 Uhr. Treffpunkt ist am Kuppelsaal in der Orangerie (Eingang über den Hofgarten).
    Von 'pittoresken Gehölzgruppierungen' und einem Lindendom – Die Entwicklung des Gehölzbestandes im Hofgarten Ansbach sowie Baum- und Gehölzpflege heute
    Die große Lindenallee ist das markanteste und zugleich älteste Gestaltungselement des Hofgartens in Ansbach. In ihrer fast 300-jährigen Geschichte wurde die Gartenanlage mehrfach umgestaltet. Der Einstiegsvortrag soll einen Überblick über die Entwicklung der Gehölze in einem vielschichtigen Gartendenkmal bieten. Was ging verloren und was blieb erhalten? Warum war der Lindendom mal eine Hecke? Und warum steht eine Eiche mitten im Parterre? Im Hofgarten Ansbach befinden sich über 2800 Bäume und 2400 laufende Meter Hecken, die unter Berücksichtigung historischer Belange gepflegt werden. Auf einem Spaziergang durch den Hofgarten zeigen wir, welche komplexen Herausforderungen bei der Umsetzung und Organisation der Baum- und Gehölzpflege zu bewältigen sind.Anmeldung unter Telefon 0981/953839-22 (Schlosskasse).

    Die Bayerische Schlösserverwaltung

    Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen ist eine der traditionsreichsten Verwaltungen des Freistaates Bayern. Als Hofverwaltung der Kurfürsten und der Könige entstanden, ist sie heute mit 45 Schlössern, Burgen und Residenzen sowie weiteren Baudenkmälern einer der größten staatlichen Museumsträger in Deutschland. Dazu kommt noch ein ganz besonderes geschichtliches Erbe: die vielen prachtvollen Hofgärten, Schlossparks, Gartenanlagen und Seen. Die einzigartigen Ensembles europäischer Architektur gepaart mit reichhaltiger künstlerischer Ausstattung ziehen jährlich über fünf Millionen Besucher aus aller Welt an.(pm)

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