Wenn der Märzenbecher blüht...

Märzenbecher (Foto: Jessica Frank)

... ist das Ende des Winters absehbar! Zwischen Ettenstatt und Kaltenbuch gelegen, lockt der Märzenbecherwald jedes Jahr wieder unzählige Naturliebhaber mit einem Spektakel der besonderen Art - welchem er auch seinen Namen zu verdanken hat: Kaum scheint sich die Natur Richtung Frühling zu entwickeln, sprießen unzählige Frühlings-Knotenblumen in dem Laubwald und verwandeln den Waldboden in einen weißen Teppich. Aufgrund ihrer Haupt-Blütezeit im Monat März und ihrer Blütenform erhielt die Pflanze den treffenden Namen Märzenbecher.

Etwa 15 Zentimeter hoch, ziert ein gelbgrüner Fleck auf den Spitzen der weißen Blütenblätter die Blume und ist eines ihrer Haupterkennungszeichen. In Mitteleuropa nur selten verbreitet, steht die bezaubernde Pflanze aus der Familie der Amaryllis-Gewächse bei uns allerdings unter Naturschutz - also bitte nicht pflücken! Ein Besuch macht übrigens auch Kindern Spaß: Ein extra angelegter Rundweg führt durch den Wald, auf dem sich auch herrlich rennen lässt. Wenn man schon in der Gegend ist, kann man gleich noch einen Abstecher zur Steinernen Rinne (Hundsdorf) machen und sich ein weiteres Naturschauspiel aus nächster Nähe anschauen. (Foto/Text: jf)
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