Ein zu Streichen aufgelegter Opa sorgt für Chaos

Die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Fischach präsentiert heuer den Schwank „Opa, es reicht!“ Die Komödie beinhaltet familiäre Turbulenzen und Verwicklungen und einen schlitzohrigen Großvater. Foto: spr
Fischach: Pfarrheim Adolph Kolping |

Die Theatergruppe der Kolpingsfamilie präsentiert heuer mit „Opa, es reicht!“ einen turbulenten Bühnenspaß.

Fischach Die Theatergruppe der Kolpingsfamilie steckt derzeit mitten in den Proben. Am Samstag, 16. November, hebt sich im Pfarrheim Adolph Kolping an der Hauptstraße der Vorhang zur Premiere der Komödie „Opa, es reicht!“

Spielleiterin Martina Graßl ist mit dem bisher Erarbeiteten sehr zufrieden. „Das gesamte Ensemble zieht engagiert an einem Strang“, stellt sie erfreut fest. Diesmal hören neun Hobbymimen auf ihre Kommandos, Hinweise und Ratschläge. So viele Akteure stehen nämlich beim heurigen Stück der Kolping-Theatergruppe auf der Bühne. „Nicht zu vergessen die Helfer davor und dahinter“, vervollständigt Graßl. Also jene, die unter anderem fürs Soufflieren, für Maske, Beleuchtung, Bühnenbild und Frisuren unentbehrlich sind.
Die Komödie „Opa, es reicht!“ stammt wie das letztjährige Stück von Bernd Gombold. Sie sei lustig und beinhalte etwas Tiefsinn, meint die Regisseurin. Und so hofft das Ensemble, auch in dieser Saison wieder den Nerv der Zuschauer zu treffen, mit guter Unterhaltung zu punkten und die komischen Elemente des Schwanks gekonnt zum Ausdruck zu bringen.
Im Mittelpunkt des Dreiakters stehen der immer zu einem Streich aufgelegte Großvater und die geizige Schwiegertochter Magda, die dem Senior und seiner Frau nichts gönnt. Entsetzt muss sie mit ansehen, wie er ihr mögliches Erbe mit dem Kauf von teuren Geräten verplempert und seinen Lebensabend in vollen Zügen genießen will.
Ein Motorradunfall bringt Bewegung in die Situation, die sich bis zum blanken Chaos steigert. Plötzlich mischen sich noch andere Personen ins Familienleben ein: ein trinkfester Versicherungsvertreter, ein italienischer Schwiegersohn und ein skurriles Urlaubspaar. Selbst ein Bestatter kommt noch ins Spiel. 

Bühnenpremiere für Felix Glockner

Die Theatergruppe greift wieder auf ihr bewährtes Personal zurück. Adolf Geiger mimt den schlitzohrigen Opa Karl, Babsi Fluhr die etwas verwirrte Großmutter und Beatrix Schmidt die geizige und derbe Magda. Weiter mit dabei sind Florian Lehner, Julia Glockner, Engelbert Lehnert, Willi König und Sylvia Schißler. Zum ersten Mal auf der Bühne einer abendfüllenden Vorstellung steht übrigens Felix Glockner.
Die absolut meisten Texteinsätze hat Beatrix Schmidt zu absolvieren. 139 hat sie gezählt. „Mir macht es unheimlich Spaß, in die Rolle der missgünstigen Schwiegertochter zu schlüpfen“, erzählt sie. Seit rund vier Jahrzehnten ist sie mit den Brettern verbunden, die die Welt bedeuten sollen.
Seit Mitte September probe das Ensemble intensiv, berichtet Martina Graßl. Das heißt: Die Akteure kommen drei Mal in der Woche zusammen. Das Theaterspielen mit Gleichgesinnten mache einfach eine riesengroße Freude, bilanziert die Regisseurin. Der Applaus des Publikums sei der Lohn dafür.
Die Theatergruppe führt das Lustspiel insgesamt sechsmal auf. Die Spieltage: Samstag und Sonntag, 16. und 17. November, Mittwoch, 20. November, sowie Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. November. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, außer sonntags um 16 Uhr. An den Sonntagen gibt es vor den Aufführungen ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen. Der Eintritt kostet sieben Euro, für Kinder bis zwölf Jahre zwei Euro.
Karten im Vorverkauf sind bei Firma Hörtensteiner, Poststraße 10 in Fischach, Telefon 08236/1200, erhältlich. (spr)
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