23-jähriger Schaustellergehilfe bietet Jugendlichen Gras an - Polizei zieht Bilanz zum Friedberger Volksfest

Friedlich verlief das Friedberger Volksfest 2018. (Foto: Valterio D'Arcangelo)

Die Polizei zieht zum Friedberger Volksfest eine überwiegend friedliche Bilanz.

"Bis auf zwei Scharmützel, zwei Radldiebstähle und einen Diebstahl im Bierzelt können wir im Großen und Ganzen einen ruhigen Verlauf des Volksfestes berichten", heißt es in einer Pressemitteilung. "Die Besucher feierten eine friedliche Volksfestzeit. Wichtig war die Präsenz des Security-Dienstes am Bierzelt, die dort bei der Nachschau der Besucher, ihren mitgebrachten Taschen und Rucksäcken professionell vorgingen. Selbst traditionelle Lederhosenmesser wurden nicht geduldet, aufkeimende Störungen rigoros unterbunden."

Es habe aber einen unerfreulichen Vorfall am Mittwoch, 8. August, gegeben: Wegen eines Drogenhandels  wurden die Beamten um 22 Uhr zum Volksfest gerufen.
Ein 23-jähriger Schaustellergehilfe hatte einem 16- und 18-jährigen Schüler bei einem Fahrgeschäft angeboten, dass sie bei ihm Marihuana für 50 Euro kaufen könnten. Die beiden Schüler lehnten ab und wandten sich sogar couragiert an das Security-Personal, das daraufhin die Polizei verständigte. Der 23-jährige Dealer konnte vorläufig festgenommen werden. Bei der Durchsuchung seiner Person und seines Abteils in einem Schaustellerwagen fanden die Polizisten ein paar Gramm des Rauschgiftes. Zudem wurde bei der Überprüfung festgestellt, dass auch die polnische Justiz den Aufenthalt des 23-Jährigen sucht. Er wurde nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung auf freien Fuß gesetzt. (pm)
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