Doch keine Kinder ins Auto gelockt: Zehnjährige Buben haben den Fall in Kühbach frei erfunden

Es habe weder einen dunklen BWM, noch einen circa 30-jährigen Täter oder ein verdächtiges Ansprechen gegeben, betont die Polizei am Mittwoch (Symbolbild). (Foto: welcomia, 123rf.com)

Ein Unbekannter habe im Kühbacher Ortsteil Paar versucht, zwei zehnjährige Buben in sein Auto zu locken, hieß es am Dienstag. Am Mittwoch meldet die Polizei nun: Die Kinder haben den Vorfall offenbar erfunden.

Die Ermittlungen in Kühbach-Paar hätten zunächst Ungereimtheiten in Bezug auf das vom möglichen Täter benutzte Fahrzeug erbracht, berichtet die Polizei. "Unter dem Vorhalt der aktuellen Erkenntnisse wurden beide Kinder im Beisein der Eltern erneut befragt." Dabei gaben die Buben unabhängig voneinander schließlich zu, den kompletten Sachverhalt frei erfunden zu haben.

Es habe weder einen dunklen BWM, noch einen circa 30-jährigen Täter oder ein verdächtiges Ansprechen gegeben.

Die Kinder hatten behauptet, gegen 13.15 Uhr auf dem Nachhauseweg in Paar von einem unbekannten Mann aus einem Fahrzeug heraus angesprochen worden zu sein. Laut Angaben der beiden Buben habe ein etwa 30-jähriger, dunkelhäutiger Mann mit Vollbart, bekleidet mit einem grünen T-Shirt, mit einem dunklen BMW, eventuell X3 oder X5, auf Höhe des „Schneiderberges“ angehalten. Über die geöffnete Seitenscheibe habe er anschließend versucht, die beiden Buben zum Einsteigen in seinen Pkw zu bewegen.

Warum die Buben gelogen haben, ist nicht bekannt. Einen möglichen Grund für ihre „Geschichte“ hätten die Zehnjährigen nicht nennen können, so die Polizei.(jaf)
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