Friedlicher Faschingsumzug in Friedberg

Weitestgehend friedlich lief der Friedberger Faschingsumzug ab. Das berichtet die Polizei. (Foto: Symbolbild/ Christoph Maschke)

Eine positive Bilanz zieht die Polizei für den Friedberger Faschingsumzug am Dienstag. Lediglich im Zusammenhang mit der Tiefgaragenparty habe es ein paar Vorfälle gegeben, berichtet das Präsidium in einer Pressemitteilung.

"Der Umzug war wieder perfekt organisiert, der Gaudiwurm schlängelte sich unter großer Beteiligung der Bevölkerung zwei Mal durch die Umzugsstrecke", schreibt die Polizei. Durch die Begleitung der Wagen mit Security-Personal und weiterer Freiwilliger sei die Sicherheit gewährleistet gewesen. Auch das Treiben am Marienplatz war durchwegs von fröhlich feiernden Bürgern geprägt.

Bei der Tiefgaragenparty sorgte die von der Stadt beauftragte Security-Firma durch Einlasskontrollen professionell für Sicherheit. Ganz ohne Vorfälle lief es trotzdem nicht ab:

Ein 30-Jähriger war vor lauter Rausch, den er wohl schon mitgebracht hatte, gegen 17.30 Uhr in der Tiefgarage eingeschlafen. Als er von den Security-Mitarbeitern geweckt wurde, verhielt er sich aggressiv und unkooperativ. Das Angebot, mit dem Taxi nach Hause zu fahren, schlug er vehement aus, er wollte auf der Party bleiben, verhielt sich renitent und wollte die Garage nicht verlassen. Er musste in Gewahrsam genommen werden, um keine weiteren Straftaten zu begehen und bekommt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Um 18.30 Uhr wurde bei einem 23-jährigen Kissinger, der sich als Angehöriger der amerikanischen Polizeitruppe „SWAT“ verkleidet hatte, eine täuschend echt aussehende Pistole sichergestellt, die er an einem Oberschenkelholster trug.

Eine 15-Jährige wollte sich gegen 21 Uhr mit dem „gefundenen“ Ausweis einer älteren Freundin Zugang zur Tiefgarage verschaffen, was durch die Security jedoch erkannt wurde.

Ein 16-Jähriger wollte gegen 21.30 Uhr partout wieder zurück auf die Party, obwohl er schon wegen ungebührlichen Verhaltens der Tiefgarage verwiesen worden war. Nun bekam er einen polizeilichen Platzverweis, dem er nachkam.

Gegen 23 Uhr wurde ein 17-jähriger Friedberger mit 1,9 Promille durch das Rote Kreuz ins Krankenhaus gebracht.

Auch vor einem Lokal in der Haagstraße gab es eine alkoholbedingte Streitigkeit, die jedoch ohne Schlägerei ausging und geschlichtet wurde.

Nach den Aufräumarbeiten wurde  ein Sammelsurium an Fundgegenständen entgegen genommen: Diverse Schlüssel, eine Krankenkassenkarte, Personalausweise und eine ganze Handtasche mit Inhalt einer 19-jährigen Augsburgerin.
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