Polizei rechnete mit Aprilscherz: Woher der Gestank im Friedberger Winterbruckenweg wirklich kam

Als am ersten April bei der Friedberger Polizei eine Nachricht über penetranten Gestank einging, dachte sie zunächst an einen Aprilscherz. (Symbolbild). (Foto: Joerg Huettenhoelscher, 123rf.com)

Als die Polizei am Abend des 1. Aprils die Nachricht über "penetranten Gestank" in im Derchinger Winterbruckenweg erreichte, dachte sie zunächst an einen Aprilscherz. So schreibt sie es in ihrem Pressebericht. Da der Geruch von einer Tankstelle ausging, wurde aber dennoch die Feuerwehr verständigt.

Mehrere Streifen sperrten das Gelände der Tankstelle ab, da die Herkunft des Geruchs vorerst nicht zu lokalisieren war. Mit schwerem Atemschutz stellte die Feuerwehr schließlich fest, dass der Geruch von einem geparkten Sattelzug ausging.

Sie weckten den 59-jährigen Fahrer, der in seiner Kabine schlief. Es stellte sich heraus, dass der LKW Aluminiumschaum-Abfall geladen hatte, der stark nach Ammoniak riecht. Durch eine kleine undichte Stelle im Sattelauflieger war der Geruch nach draußen entwichen.

Den Messwerten der Feuerwehr zufolge war der Geruch zwar äußerst unangenehm, aber ungefährlich und ungiftig.

"Damit die Menschen in den umliegenden Betrieben und einem Hotel den Gestank nicht weiter hinnehmen mussten, wurde der LKW auf einen abgelegenen Parkplatz geleitet", schreibt die Polizei. "Dort konnte der Fahrer seine restliche Ruhezeit einbringen." (pm)
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