Vermeintlicher Mord: Jugendlicher aus Ried-Baindlkirch hat alles nur erfunden

Ein vermeintlicher Mord hielt die Polizei in der Nacht auf Dienstag stundenlang in Atem. (Foto: Christoph Maschke123rf.de)

Ein vermeintlicher Mord hielt die Friedberger Polizei Dienstagnacht auf Trab. Nun muss sich der jugendliche Verfasser der Nachricht wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten. 

Ein vermeintlicher Mord konnte in der Nacht auf Dienstag als erfunden entlarvt werden, hielt jedoch mehrere Streifen stundenlang in Atem. Der junge Mann aus Ried-Baindlkirch schickte seiner Bekannten, einer Schülerin aus Nürnberg, eine Nachricht. Er habe einen Peiniger seiner Schwester erschossen und mit seinem Kumpel beseitigt. Die Nachricht an die Schülerin bekräftigte er mit einem Foto, auf dem eine männliche Person mit einer Waffe zu sehen war.

Polizei durchsucht Anwesen

Laut Polizei ordnete der zuständige Ermittlungsleiter sofort eine Durchsuchung der Wohnung an. Zusammen mit Augsburger Streifen fuhr man zu dem besagten Anwesen und durchsuchte es. Der jugendliche Verfasser der Nachricht war zunächst nicht da, es konnte jedoch eine sogenannte Soft-Air-Waffe aufgefunden werden.

Später gestand der junge Mann reumütig ein, dass er die ganze Geschichte nur erfunden hat. In Absprache mit dem Staatsanwalt wurde er an seine Mutter übergeben. Er muss sich jetzt wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten und es wird geprüft, ob die Eltern für die Kosten des Einsatzes herangezogen werden.(pm)
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