Volltrunkene 16-Jährige, pöbelnde Partygäste und Schlägereien: Friedberger Polizei zieht Faschingsbilanz

Der Friedberger Faschingsumzug wurde von circa 5.000 Besuchern begleitet und verlief aus polizeilicher Sicht ohne Störungen. Am Abend aber benahmen sich mehrere Faschingsfeiernde daneben. (Foto: Valterio D'Arcangelo)

Nach der großen Faschingsfeier in Friedberg am Dienstag zieht die Polizei nun Bilanz.

Der Faschingsumzug wurde von circa 5.000 Besuchern begleitet und verlief aus polizeilicher Sicht ohne Störungen. Bereits gegen 15:45 Uhr musste allerdings ein volltrunkener 16-Jähriger vom Rettungsdienst unter Begleitung eines Notarztes von der Ludwigstraße aus in das Krankenhaus Friedberg zur Entgiftung verbracht werden.

Im weiteren Verlauf des Nachmittags und des Abends nahmen die polizeilichen Einsatzkräfte dann auch mehrere Strafanzeigen auf, viele der Beteiligten waren deutlich alkoholisiert.

Gegen 19.40 Uhr beleidigte eine 20-Jährige eine Sicherheitskraft. Gegen 20.10 Uhr versuchte sich eine 22-Jährige über einen gesperrten Bereich Zugang zu Tiefgaragenparty zu verschaffen. Die dortige Sicherheitskraft beleidigte sie verbal und bespuckte sie.

Gegen 21.27 Uhr betitelten zwei Partygäste eine Sicherheitskraft mit dem Ausdruck „Arschloch“. Allen wurde ein Platzverweis erteilt und sie wurden von der weiteren Teilnahme an der Party ausgeschlossen.

Gegen 21.30 Uhr zeigte sich ein 20-Jähriger aggressiv gegenüber den Sicherheitskräften des Veranstalters. Auch er wurde der Party verwiesen und der Polizei übergeben. Diese beleidigte er und wurde "zur Verhütung weiterer Straftaten in den Polizeiarrest verbracht", so die Polizei in ihrem Bericht.

Gegen 0.05 Uhr eskalierte eine verbale Auseinandersetzung zwischen einer 19-Jährigen und einem 20-Jährigen zu einer kleinen Schlägerei mit insgesamt vier Beteiligten. Durch die wechselseitigen Körperverletzungen erlitten die Beteiligten leichte Blessuren.

Gegen 0.35 Uhr schlug ein 17-Jähriger schließlich in der Münchner Straße auf einen gleichaltrigen Partygast ein. Der verletzte Jugendliche musste vom Rettungswagen zur Wundversorgung in das Krankenhaus Friedberg gebracht werden.(pm)
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