Neuer, schöner, größer - Kindertagesstätte St. Christophorus feiert Wiedereröffnung und Segnung nach Generalsanierung

Der Kinderheimverein Friedberg hat seine zweitälteste Kindertagesstätte einer Generalsanierung unterzogen. Zudem wurde St. Christophorus auch um eine Kindergartengruppe erweitert und wird damit noch mehr dem aktuellen Bedarf gerecht. Große Freude an den neuen Räumen haben Kinder, Eltern und Mitarbeitende (Foto: Kinderheim Friedberg e.V.)
 
Im Rahmen eines Oktoberfestes wurde die Wiedereröffnung und Segnung gebührend gefeiert. (Foto: Kinderheim Friedberg e.V.)
Mit einem Oktoberfest feierte der Kindergarten St. Christophorus am Wasserturm die Wiedereröffnung und Segnung seiner generalsanierten Räumlichkeiten. Günther Riebel, Vorsitzender des Trägervereins Kinderheim Friedberg e.V., begrüßte Bürgermeister Roland Eichmann und Vertreter des Stadtrates, Geschäftsführung und Mitarbeiter des Vereins, die Teams der Planer und der Kindertagesstätte und natürlich Eltern und Kinder.

"Mehr als 40 Jahre auf dem Buckel"
Mehr als 40 Jahre bei intensivster Nutzung habe der Kindergarten am Wasserturm bereits „auf dem Buckel“ gehabt, beschrieb Günther Riebel die Hintergründe der Sanierung. Tatsächlich wurde er 1973 in Betrieb genommen und ist damit der zweitälteste Kindergarten, den der Kinderheim Verein betreibt. Die Analyse des Instandhaltungsstatus und des Modernisierungsbedarfs zeigte, dass umfassende Maßnahmen erforderlich waren. Zunächst war geplant, den Kindergarten bei laufendem Betrieb zu sanieren, doch diese Absicht gaben die Verantwortlichen bald auf. Zu groß wäre das damit verbundene Sicherheitsrisiko gewesen, und auch die Sanierungszeit hätte sich deutlich verlängert. Stattdessen zogen die zwei Kindergartengruppen und die Krippengruppe an Ostern 2018 übergangsweise für ein Jahr in die bereitstehenden Container bei Herrgottsruh. Im folgenden September ging dort auch noch eine neue dritte Kindergartengruppe in Betrieb.

Rundum generalsaniert und auch Platz für eine neue Gruppe
In der Zwischenzeit wurde der Kindergarten umfassend saniert. Im Keller ist ein attraktiver Raum mit Intensivraum für die neue Gruppe entstanden. Darüber hinaus entschied der Verein aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Kinder ihr Mittagessen in der Kindertagesstätte einnehmen, dafür einen großzügigen Essensraum zu realisieren. Dieser wird auch außerhalb der Essenszeiten rege genutzt. Weitere Maßnahmen umfassten die Sanierung von Fußböden, Fassade, Kücheneinrichtungen, Wänden und Pergola. Auch energetisch wurde das Gebäude generalsaniert.

Hervorragende Zusammenarbeit
Großes Lob hatte Vorstandsvorsitzender Günther Riebel für alle Projektbeteiligten, die mit Freude und Leidenschaft daran gearbeitet haben. „Hier haben alle von Anfang an mit viel Geduld und Engagement und Verständnis zusammengewirkt“, wofür Riebel dankte. Sein Respekt galt insbesondere den Mitarbeitenden, für die die Sanierung eine große Herausforderung gewesen sei. Dank sprach Günther Riebel auch der Stadt für die gute Zusammenarbeit und die Bezuschussung aus, Knapp zwei Millionen Euro werden letztlich die Kosten für Sanierungsmaßnahmen betragen, einen Zuschuss von 120.000 Euro leistete auch das Bistum Augsburg.
Mit großem Lob bedachte der Vereinsvorsitzende das ausführende Büro „Projektbüro 678“, dessen Inhaber Sevket Dalyanoglu und Architektin Sandra Meitinger sowie das Planungsbüro Moser und Jais, das Büro Weber und das Landschaftsplanungsbüro Brugger. „Ein bewährtes Team, das die Baustelle vom ersten Tag an bestens im Griff hatte“, so Riebel. Dafür spricht auch, dass die frisch sanierte Kindertagesstätte nach rund einem Jahr Bauzeit heuer an Ostern wieder bezogen werden konnte.

Der Verein wird seiner Verantwortung gerecht
Die Entscheidung, die der Kinderheim Verein für St. Christophorus getroffen hat, war richtig und vorausschauend. Ein Blick auf die aktuelle Bedarfssituation in Friedberg zeigt, wie glücklich sich die Stadt schätzen kann, dass die Kindertagesstätte am Wasserturm nun baulich und energetisch wieder auf dem neuesten Stand ist und zudem eine weitere Kindergartengruppe beherbergt. Der Verein wird seiner traditionellen Verantwortung, Kinder und Jugendliche zu begleiten und zu unterstützen, stets gerecht. Das gilt auch für den Betrieb und Erhalt von inzwischen sieben Kindertagesstätten, die von rund 450 Kindern besucht werden. St. Christophorus hat allen Grund zur Freude. Nach der Segnung der Räume durch Pater Martin Holzmann feierten dementsprechend froh gestimmt auch alle kleinen und großen Gäste gemeinsam ein buntes Oktoberfest.
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