Europa – Kontinent der Kultur

(Foto: Franz Scherer, FS eventfoto)

SPD Friedberg feiert Europa mit einem Rundumblick auf Politik, Literatur und Musik.

Unter dem Leitbild „Europa: Kontinent der Kultur“ lud der SPD Ortsverein Friedberg gemeinsam mit dem Jugendclub zum Ende des Europawahlkampfs auf den Islandpferdehof Lechleite der Familie Frisch ein. In einzigartiger, in den Europafarben blau und gelb dekorierter, Scheunenkulisse lenkten die Friedberger Genossen den Blick auf das vereinende Element der gemeinsamen Geschichte und Kultur Europas. „Kommt zusammen für Europa. Nur vereint sind wir stark, nur vereint garantieren wir den Frieden“, begrüßte Ulrike Sasse-Feile, die Vorsitzende der SPD Friedberg die zahlreichen Gäste aus Stadt und Umland.

Den Politikteil des Abends gestaltete Benjamin Adam, Europakandidat der schwäbischen SPD, der Gelegenheit hatte seine Vision eines vereinten Europas und seine politischen Schwerpunkte darzulegen. „Verbraucher- und Landschaftsschutz und eine gerechte Verteilung von Subventionen nach Nachhaltigkeitskriterien sind mir ebenso wichtig wie die soziale Gerechtigkeit“, so Adam. „Steuerschlupflöcher für Großkonzerne müssen der Vergangenheit angehören.“ Darüber hinaus mahnte er eine Weiterentwicklung der europäischen Institutionen und ein Ende des Einstimmigkeitsprinzips an. „Viele wichtige Entscheidungen in und für Europa werden derzeit ausgebremst. Europa ist nicht perfekt, aber wir arbeiten daran, es immer noch ein Stück besser zu machen“, so der 27-jährige gebürtige Augsburger. Mit einem Aufruf zu einer mutigen, zukunftsgewandten Politik beendete er sein Statement.

Mit seiner Interpretation der Europahymne leitete Hausherr Sebastian Frisch zum Kultur- und Musikteil der Veranstaltung über. Als Vertreter für den Bereich „europäische Literatur“ fungierte der in Friedberg geborene Redakteur und Musikjournalist Michael Fuchs-Gamböck. Auch er appellierte an die Urwerte der „Liberalität und Demokratie“, die Europa ausmachen, rief zu „Miteinander und Zusammenhalt“ und vor allem zum Wählen auf. In diesem Zusammenhang wandelte er ein Zitat Winston Churchills ab und richtete an Europakritiker den Satz: „Die EU ist die schlechteste aller Regierungsformen, mit Ausnahme aller anderen!“

Was folgte war ein Europastreifzug durch Fuchs-Gamböcks Bestseller „Er hatte Sie alle!“. Station gemacht wurde dabei bewusst zuerst in Großbritannien, wo er als junger Musikjournalist mit Ron Wood, dem Gitarristen der Rolling Stones, eine wahre Rock’n’roll-Legende traf. Umrahmt mit Songs von Sebastian Frisch und seinen Bandkollegen ging die musikalische Reise weiter über Italien (Gianna Nannini), Deutschland (Nina Hagen) und Griechenland (Mikis Theodorakis).

Abschließend machten nochmal alle Beteiligten auf die herausragende Bedeutung Europas und der anstehenden Wahl aufmerksam. Seinen Ausklang fand der Abend in lockerer Runde und gemütlichem Ambiente bei einem regen Gedankenaustausch zu vielen Themen rund um Europa.
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