Mut zum Generationswechsel

Die Friedberger SPD hat ihr Team geformt und die Liste für den Stadtrat einstimmig beschlossen: Mit ganz neuen frischen Kandidatinnen und Kandidaten und frischen Ideen für Friedberg. Allen voran Bürgermeister Roland Eichmann und die Ortsvorsitzende der SPD Ulrike Sasse-Feile (Mitte). (Foto: Franz Scherer (FSeventfoto))
 
40 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung. Das ist ein tolles Ergebnis für die SPD in Friedberg. Damit wird ein starkes Zeichen gesetzt. (Foto: Franz Scherer (FSeventfoto))
 
Roland Eichmann: „Wir haben gezeigt, dass wir zusammenhalten und alle miteinander an einem Strang ziehen und dauerhaft Einfluss auf die Politik nehmen können. Gemeinsam müssen wir für Friedberg alles geben, was wir geben können!“ (Foto: Franz Scherer (FSeventfoto))
Friedberg: AWO Seniorenheim |

SPD Friedberg und Ottmaring beschließt neue Stadtratsliste

Es ist ein Einschnitt und eine große Veränderung für die SPD Ortsvereine Friedberg und Ottmaring. Denn kein einziger der im Moment amtierenden Mandatsträger findet sich auf der neuen Liste. An der Spitze der insgesamt 30 starken Kandidatinnen und Kandidaten des Teams Friedberg stehen Bürgermeister Roland Eichmann und die Ortsvorsitzende Ulrike Sasse-Feile. Sie treten gemeinsam mit ihrem Team für die Zukunft Friedbergs ein: ideenreich, gestaltend, mutig und bewahrend.

Es war ein ganz besonders aufregender Abend im Veranstaltungssaal des AWO-Seniorenheims für die SPD Friedberg und Ottmaring. „Heute findet eine Zäsur statt!“, so begrüßte die SPD-Ortsvorsitzende Ulrike Sasse-Feile die Anwesenden in dem vollen AWO-Saal, der vor lauter roten Luftballonen und roten Blumensträußen kaum wiederzuerkennen war. „Diesmal haben wir die Liste ganz neu aufgestellt. Für ein neues Team. Für unser Friedberg. Neue Ideen sollen Friedberg weiterbringen.“ Der Veränderungsprozess hat begonnen.

Eine starke und bunt gemischte ListeDer Generationswechsel im Stadtrat soll mit dieser Liste vollzogen werden. Sasse-Feile saß vor rund eineinhalb Jahren vor einem weißen, leeren Blatt Papier, das sie nach und nach mit Namen gefüllt hat und einen Vorschlag unterbreitete. Leicht war es nicht. Denn gute Kandidaten zu suchen, stellt immer eine große Herausforderung dar. Man müsse Menschen überzeugen, sich in Friedberg zu engagieren. Doch es ist ihr und ihrem Team gelungen. 30 motivierte Kandidatinnen und Kandidaten mit und ohne Parteibuch und vier Ersatzleute zieren nun die Stadtratswahlliste. Dass Männer und Frauen ausgewogen vertreten sind, war ein wichtiges Kriterium. „Die Liste ist stark und bunt gemischt. Mit 16 Männern und 14 Frauen zwischen 25 und 70 Jahren stellt dies ein gutes Spiegelbild unserer Gesellschaft dar. Unzählige Vereinsaktivitäten sind hier versammelt, ehrenamtliches Engagement ist die tragende Basis dafür.“ Aber auch die Älteren auf der Liste unterstützen gerne den Wandel und den Mut, sich neu aufzustellen.

Mut für ein neues TeamWie viel Herzblut hinter dieser Liste stecke, könne man gar nicht ausdrücken, sagt Wahlleiter und Moderator Winfried Lorenz. Die SPD-Ortsvorsitzende Ulrike Sasse-Feile betonte, dass das Durchhaltevermögen und das Wissen, dass die Leute ihr viel Halt geben, sie enorm motiviert haben. Wichtig sei es, Mut für den Generationenwechsel zu haben und ein Team aufzustellen, das die Bevölkerung gut repräsentiert: ein Team, das für Zusammenhalt, Aufbruch und ein Miteinander steht. „Diese Liste deckt eine breite Schicht der Bevölkerung ab, das ist ein Querschnitt der Gesellschaft und geht vom Bäcker, den Selbstständigen, den Unternehmer, den Handwerker über den Juristen bis zum Arzt. Sie kommen aus allen Stadtteilen. Mit 16 Männern und 14 Frauen ist die Truppe bunt gemischt“, freut sich Sasse-Feile, die unglaublich glücklich und stolz auf ihre Liste ist. Zeitweise hat sie drei Gespräche in der Woche geführt. Obwohl sie hier viel Zeit und Arbeit hineingesteckt hat, macht es ihr Spaß, mit dabei sein zu dürfen. Am Ende kommt es auf die Geschlossenheit an, um gut gewappnet in den anstehenden Wahlkampf zu gehen.

Dem amtierenden Bürgermeister Roland Eichmann, der erneut als Kandidat für die SPD ins Rennen geht, ist ein starker Stadtrat sehr wichtig. Es ist ein Neuanfang, das ist für ihn keine Frage. Und der macht immer erst einmal Arbeit, aber dieses Team ist es wert und er ist stolz, ein Teil davon zu sein, weil wir alle für unsere Stadt brennen und sie in die Zukunft führen möchten. „Wir haben ein starkes Team, das neue Ideen für Friedberg einbringen wird. „Das motiviert mich zusätzlich zur erneuten Kandidatur“, so Eichmann, der einstimmig und mit großem Applaus auf der Wahlliste bestätigt wurde. „Ich freue mich auch darauf, mit den Parteifreien Bürgern Friedberg, die am 8. November ihre Liste aufstellen, für eine neue politische Kultur und eine zukunftsgewandte Politik in den Kommunalwahlkampf zu gehen.

Nachdem sich alle Kandidaten persönlich kurz vorgestellt haben, wurde schriftlich für die Vorschlagsliste abgestimmt. Alle wurden ohne Kampfabstimmungen einstimmig (bei einer Enthaltung) von den 41 anwesenden Mitgliedern des Stadtgebiets bestätigt. „Das ist bei 114 Mitgliedern im eine hervorragende Quote“, freut sich Roland Eichmann.

40 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung – ein tolles ErgebnisDas Ergebnis: 40-Ja-Stimmen und eine Enthaltung! Das sei ein super Ergebnis und spiegele auch die gute Stimmung im Saal der AWO wider. Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig angenommen. Eine interessante und gelungene Liste, das Paket steht. „Jetzt kommt es auf die Wählerinnen und Wähler an“, fasst es Winfried Lorenz am Schluss zusammen. Auch die vier Nachrücker wurden gewählt: mit 39 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. Einsetzen möchten sich die Bewerber für ihre Stadt. Einige mehr für die Familien, andere für den Wohnungsbau und für ein besseres Innenstadtkonzept. Eichmann verwies auf die Themen der Zukunftswerkstatt. „Wir sind eine Gruppierung, eine Liste, ein Team, das sich kümmert, in Friedberg soziale Gerechtigkeit zu schaffen“, betont er. Das sind sozialdemokratische Werte, aber auch Werte, die ausstrahlen. Diese Werte bringen wir ein in die Stadtgesellschaft. Friedberg liegt uns allen am Herzen.“ Die Leidenschaft, der Einsatz stimmten und die Erfahrung werde sicher noch kommen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass jeder auf dieser Liste ein Mandat im Stadtrat bekommen wolle und gemeinsam dafür antrete. Abschließend ging er darauf ein, was die Menschen in Friedberg bewegt. Die Wohnsituation, die Kernstadt mit den Brennpunkten Bahnhofstraße und Marienplatz, die Anbindung der Ortsteile, die Digitalisierung, die Energie und die Umwelt sind die Hauptthemen, die bewegen. Mit diesem Team sei alles möglich. „Wir haben gezeigt, dass wir zusammenhalten und alle miteinander an einem Strang ziehen und dauerhaft Einfluss auf die Politik nehmen können. Gemeinsam müssen wir für Friedberg alles geben, was wir geben können!“

Die Mission ist gelungenUlrike Sasse-Feile freut sich. Damit wird ein starkes Zeichen gesetzt. Der Aufbruch ist gelungen. „40 Ja-Stimmen, besser geht es nicht. Ich fühle mich als Übergangsmanagerin mit meinen 53-Jahren. Das Durchschnittsalter von 71 Jahren im jetzigen Stadtrat haben wir nun mit dieser Liste auf 46 heruntergebracht. Das motiviert für die Zukunft. Ich mache mir um die Zukunft der SPD keine Sorgen mehr“, so Sasse-Feile. „Die Mission ist gelungen!“

Das sind die Kandidaten für die Stadtratswahl 2020 in Friedberg:
1. Roland Eichmann

2. Ulrike Sasse-Feile

3. Markus Rietzler

4. Simone Hörmann von und zu Guttenberg

5. Thomas Günther

6. Sabine Mergle

7. Gerd Nittbaur

8. Tamara Greber

9. Stefan Kolberg

10. Sebastian Pfundmeir

11. Dominik Lichtenstern

12. Stefanie Lang

13. Daniel Lichtenstern

14. Conny Lehmann

15. Wolfgang Strobel

16. Heike Schubert

17. Gottfried Meitinger

18. Beate Gnädinger

19. Enis Sagi

20. Veronika Günther

21. Reiner Teuber

22. Petra Kahn

23. Daniel Hirte

24. Angela Frauscher

25. Jonas Lang

26. Marion Meyer-Jung

27. John Weigel

28. Monika Hoffmann

29. Tom Schmid

30. Brigitte Dannhäuser

Ersatzkandidaten:

Günter Teuber

Johannes Sasse

Marta Weigel

Christine Teuber
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