Tanztrainerpaar gewinnt Deutsche Meisterschaft

Am 24.11.2018 wurde in Hürth bei Köln die Deutsche Meisterschaft der German Amateur League 2018 ausgetragen.
Den Sieg trug Lisa Ruf (21) aus Augsburg mit ihrem Partner Aleksandr Ivanov (23, Perm, Russland) davon, obwohl die beiden erst seit 3 Wochen zusammen trainieren.

Lisa ist in Augsburg geboren und studiert derzeit Sportwissenschaften an der TU München. Nebenbei trainiert sie Kinder- und Jugendgruppen in der Tanzschule Trautz & Salmen und führte schon mehrfach ihre Schüler zu Erfolgen. Außerdem arbeitet sie im TSC BLAU WEISS ROT Friedberg als Trainerin im Bereich Line Dance, Ladies Latin für Solodamen und Standard- und Latein für Paare. Mit ihrem früheren Partner konnte Lisa ebenfalls schon große Erfolge in Deutschland, Europa und Asien erzielen. Ein weiteres Standbein sind Showauftritte bei Galabällen, für die sie mit Partner gebucht werden kann. (lisa.julia0211@gmail.com)

Aleksandr kommt ursprünglich aus Russland, Perm, lebte jedoch die letzten 1,5 Jahre in Los Angeles, USA, und war dort erfolgreicher Trainer. Unter anderem war er auch in der Sektion ProAm tätig. Hierbei tanzt ein Profi, wie Aleksandr, mit einem Amateur. Dieser Sport ist in den USA bereits weit verbreitet. Außerdem erzielte er dort viele Erfolge mit seiner damaligen Partnerin.

Um für das anstehende Turnier bestens vorbereitet zu sein, reisten die beiden schon am Vortag an. Turnierstart war am Samstag um 16 Uhr mit den Vorrunden. Da der erste Eindruck sehr viel zählt, musste Lisa bereits sehr früh aufstehen, um Haare und Make-up perfekt zu richten. Auch das Bräunen nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. So zurecht gemacht, muss sich das Paar natürlich auch gut aufwärmen und eintanzen.

Diese Bemühungen zeigten bereits in der Vorrunde Wirkung, in der sich die Beiden gleich als Publikumslieblinge erwiesen. In der Finalrunde konnten sie den ersten Eindruck bestätigen. Diese fand um 23:00 Uhr in dem sehr schönen Rahmen eines Balles, organisiert von Giselle Keppel, statt. Am Ende haben sich die Bemühungen bezahlt gemacht und trotz der erst sehr kurzen gemeinsamen Trainingszeit von drei Wochen, wurden sie mit dem ersten Platz belohnt.
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