Međugorje, den Glauben festigen

Ende September traten 50 Pilger, Großteils aus der Region Augsburg, nach der Morgenmesse in der Pfarrei St. Martin gelegen im schwäbischen Gablingen, eine Wallfahrt nach Međugorje an.

Der Gnadenort Međugorje in der Herzegowina befindet sich ca. 16 Km östlich der kroatischen Grenze und zieht alljährlich unzählige Gläubige aus aller Herren Länder an. Međugorje bedeutet in etwa „zwischen den Bergen“. Doch der übersetzte Name hat nichts mit der Marienerscheinung vom 24. Juni 1981 zutun. An diesem Tag erschien mehreren Jugendlichen die Gottesmutter. Seit diesem Tag pilgern etwa 1 Million Pilger in den Ort mit etwas 2.300 Einwohnern. Die St-Jakobus-Kirche bildet den Mittelpunkt des Ortes und ist zugleich Zentrum der Wallfahrer. Die Anhänger von Međugorje bezeichnen die Gottesmutter als „Gospa“ und verehren sie als „Königin des Friedens“. Im Mai dieses Jahrs äußerte sich auch der Vatikan zu den Gegebenheiten. Eine Anerkennung steht zwar noch aus, aber nun endlich dürfen auch Pfarreien offiziell Fahrten dorthin organisieren und durchführen.
Am 29. September war es also soweit und mit geistlicher Begleitung setzte sich der moderne Reisebus in Bewegung zur Zwischenstation in Zagreb. Dort wurde in einem Kloster übernachtet und am nächsten Tag wurde am frühen Abend wurde Međugorje erreicht. Dort wurden komfortable Zimmer bezogen und nach Besuch des Wallfahrtszentrum, das Abendessen gemeinsam eingenommen.
Während des Aufenthaltes in Međugorje bestand die Möglichkeit täglich um 9:00 Uhr die Messe in deutscher Sprache zu besuchen und am Abendprogramm teil zu nehmen. Es wurde zum Kreuz und Erscheinungsberg gepilgert und selbst mit einem Seher gab es eine ausführliche Begegnung. Ein weiterer Höhepunkt war die Möglichkeit zur Gestaltung der Pilgergemeinde einer Morgenmesse in der St-Jakobus-Kirche. Auch der Besuch der Gemeinschaft Cenacolo (ehemalige Drogen und Alkoholabhängige) hat bleibende Eindrücke hinterlassen.
Aber auch die organisierten Ausflüge nach Mostar, an das Neretva-Delta der Adria und auf eine Mandarinenplantage, dort konnten die Früchte selbst geerntet werden, wurden gerne angenommen.
Nur, das Hauptanliegen jeden Pilgers, den Glauben zu festigen, oder vielleicht dorthin zurückzukehren stand immer im Vordergrund. Doch die stets gegenwärtige Ausgeglichenheit in Verbindung mit Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme der Pilgergruppe rundeten diese Wallfahrt äußerst positiv ab.
Bei der Heimkehr verließen zusammengewachsene und gefestigte Wallfahrer und gleichzeitige Freunde den Reisebus und freuen sich auf die nächste Pilgerreise.
Diese findet vom 31. August bis zum 6. September 2020 statt. Weitere Informationen unter 08230-690025 oder info-kroatien@t-online.de.
Sollten Sie selbst oder Ihre Pfarrgemeinde eine Pilgerreise planen, unterstützen wir Sie hierbei gerne.

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