Wie geht es unserem Wald?

Wühlmäuse im Gablinger Wald (Foto: Josef Fink)

Um diese Frage ging es beim Treffen der Wühlmäuse des Gablinger Gartenbauvereins im November.

Mit den Betreuern Frau Härtl, Frau Trettwer und Herrn Fink am Waldrand angekommen, stimmten sich die 16 Kinder mit dem Waldwörterspiel auf das Thema ein. Gemeinsam informierte sich die Gruppe anhand von Infoblättern über den schlechten Zustand einzelner Baumarten. Das regte zu vielen Fragen an und manche Kinder konnten erstaunliches Vorwissen beitragen. Dann ging es an die Praxis. Die Kinder entdeckten nahezu abgestorbene Fichten, denen die Temperaturen zusetzen. Bäume, an denen großflächig die Rinde fehlt und Buchen, die mit Trockenheit zu kämpfen haben. Sie fanden geschädigte, zum Fällen gekennzeichnete Bäume und bereits gefälltes Schadholz, sauber aufgestapelt. Auch Käfer, Raupen und Pilzkrankheiten können die Ursache von Schäden sein. Wie die Kinder sehen konnten, werden Jungpflanzen mit Draht oder Kunststoff vor Wildverbiss geschützt. Der Waldbesuch sollte den Kindern bewusst machen, dass wir klimafeste Mischwälder benötigen, die mit den veränderten Klimabedingungen zurechtkommen. Denn Wälder brauchen wir auch in Zukunft! Vor dem langen Heimweg gab es für die interessierten, eifrigen Kinder noch ein paar Süßigkeiten zur Stärkung.
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