Die KOL-LA verspricht sieben närrische Abende voller Freude 

Gersthofen. Es ist wieder KOL-LA-Zeit: Am Freitag, 26. Januar, startet die Gersthofener KOL-LA um 19.30 Uhr in der Stadthalle in ihre 48. Faschingssitzungssaison. Auch in dieser Kampagne sind wieder, so wie seit vielen Jahren, alle Veranstaltungen bereits frühzeitig ausverkauft. „Ein Beweis dafür, dass die Qualität der letzten Saison eine gute war. Dieses erneut große Publikumsinteresse motiviert uns wieder zu einem närrischen Höhenflug“, freut sich KOL-LA-Vorsitzender Philipp Rogg. Die KOL-LA als närrischer Dauerbrenner zieht mit ihren sieben Veranstaltungsabenden wieder über 4.200 Besucher an. Diesem auf Fasching eingestellten Publikum verspricht Sitzungspräsident Holger Franz „sieben Abende voller Freude“.
Vor der Premiere werden die Probentermine immer weniger, die letzten aber umso intensiver. „Der Ehrgeiz der Aktiven ist groß, um ihren Vortrag gekonnt und fehlerfrei auf die Bühne zu bringen“, stellen die beiden Spielleiter Manfred Lamprecht und Herbert Lenz fest. Zum perfekten Einsatz der Aktiven gehört mit großem Aufwand auch die Auswahl ihrer Kostüme und Requisiten. Und auch da wird zuletzt bis zur Generalprobe noch gefeilt und verfeinert. Die endgültige Probe vor der Premiere ist am Donnerstag. An den Tagen zuvor sind nach dem Bühnenaufbau die Aktiven noch bei Licht- und Tonproben gefordert. Christian Heck und Christian Schatz leisten hierbei professionellen Beistand.
An die dreihundertsechzig Mitwirkende gehören zum KOL-LA-Personal der Saison 2018. Ihre Betätigungsfelder sind vor, hinter und natürlich auf der Bühne. „Unsere Logistik mit Auf- und Abbau, Saaldekoration, Technik, Garderoben-, Saal- und Einlassdienst und auch die Aktivenbetreuung verlangt im Hintergrund großen Einsatz. Gut, dass wir uns dabei an allen Abenden auf bewährte Kräfte verlassen können“, stellen Saalchef Wolfgang Franz und sein Vize Sven Schreiber fest.

„Ja, es gibt wieder ein Programm. Das ist wieder mehrstündig und bestimmt nicht langweilig“. Mehr kann man den beiden Spielleitern auch im Vorfeld der KOL-LA 2018 nicht entlocken. Mit ihrer bekannten Mauertaktik wehren sich Manfred Lamprecht und Herbert Lenz dagegen, das Geheimnis um das vorbereitete Bühnengeschehen zu lüften. „Mit Absicht sagen wir auch heuer wieder nichts“, betonen beide, „sonst wäre ja der ganze Reiz von Spannung und Überraschung dahin.Aber der diesjährige KOL-LA-Aktivenorden verrät zumindest, dass das Programm aus verschiedenen Teilen zu einem Ganzen wird. So gehören zu dem auf dem Narrenblech aufgedruckten Saisonmotto „48. KOL-LA-Puzzle“ alle erforderlichen Teile, wie Musik, Gesang, Tanz, Klamauk, Witz und Humor.

Zu diesem dicken Unterhaltungspaket als Ganzes mit Augenschmaus und Hörgenuss gehört natürlich auch das Lokalkolorit, also das örtliche Geschehen. Beleuchtet wird dieses gereimt aus der Bütt und im freien Vortrag auf der Bühne. Da könnte ganz gut vielleicht die witzige Bemerkung fallen: „Lieber ein kleines Loch in der Socke, als ein großes in der Gersthofener Stadtmitte“. Wer weiß?
Auf der Bühne werden sich wieder altbekannte närrische Schwergewichte, aber auch neue Gesichter präsentieren. Von der Nachwuchs-KOL-LA gibt es da für die KOL-LA-Mannschaft eine Verjüngung. Und mit einer Amtsübergabe gibt es auch eine personelle Veränderung. Ein wichtiges Amt mit KOL-LA-Sinnbild wird neu besetzt. Der Nachfolger steht schon fest. Bei der Premiere stellt er sich vor.
Auch in diesem Jahr wünschen sich die KOL-LA-Verantwortlichen, weil`s ja Fasching ist, von den vielen Besuchern etwas mehr „Mut zum Kostüm“. „ Für alle Mitwirkenden macht es noch mehr Freude, wenn sie von der Bühne auf ein verkleidetes oder in Abendkleidung erschienenes Publikum blicken“, weiß Sitzungspräsident Holger Franz aus Erfahrung.

Auch im kurzen Fasching 2018 gibt es natürlich auch wieder die Nachwuchs-KOL-LA. Für die Sitzungen der 31. Kinder-KOL-LA an den beiden Sonntagen 28. Januar und 4. Februar, jeweils mit Beginn um 13.30 Uhr in der Stadthalle, gibt es noch Karten unter Telefon 0821 / 49 39 34. (khw)
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