Spielen, wo die Instrumente locken

Das Ausprobieren von Instrumenten war beim Tag der offenen Tür der Sing- und Musikschule Gersthofen angesagt. Foto: SMG

Er war schon enorm – der Andrang beim Tag der offenen Tür der örtlichen Sing- und Musikschule an der Quellenstraße. Die Veranstaltung lief unter dem Motto „Hören, Sehen und Ausprobieren“. So stand das Lehrerkollegium den Besuchern und potenziellen Schülern für Fragen zur Verfügung.

Der Großteil der Besucher beließ es allerdings nicht beim Fragen. Sie probierten selbst das eine und andere Instrument aus. Ob Geige, Gitarre, Keyboard, Klavier, Posaune, Saxofon oder Melodica – das Interesse an der Erzeugung von Tönen war riesengroß. Mit Feuereifer wurde das Schlagzeug bearbeitet, fast schon zärtlich bei der Violine der Bogen über die Saiten gezogen. Beim Klavier faszinierte die große Tastatur, die allein beim leichten Antippen bereits kräftige Töne hervorbrachte. Mit etwas Üben könne man schon nach kurzer Zeit ein Liedchen spielen, machte Klavierlehrer Christian Schmerder aufmerksam.
Neben den Instrumenten waren natürlich die Unterrichtsräume selbst von großen Interesse. Gerne ließen die Lehrer den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen werfen. 

Frage nach richtigem Alterseinstieg

Während der Nachwuchs in erster Linie Augen für die Instrumente hatte, ließen sich die Eltern detailliert über den Unterricht beraten. Dabei wurde immer wieder nach dem richtigen Alterseinstieg für ein Instrument gefragt. Die genannten Altersangaben seien natürlich nur Richtwerte, meinte Musikschulleiter Robert Kraus. Es komme immer auf die Begabung und auch auf die körperliche Voraussetzung eines jeden Einzelnen an. „Am Wichtigsten ist die Lust, ein Instrument zu spielen“, betonte er. Deshalb sei es nötig, das eigene Kind zu beobachten, wie es mit Musik umgeht.
Mehr Infos gibt es im Internet unter www.musikschule-gersthofen.de. (pm)
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