Brillen Dernerth erstrahlt in neuem Glanz

Das Team von Brillen Dernerth freut sich, Sie in den neu gestalteten Geschäftsräumen begrüßen zu dürfen. Fotos: Klaus Heger
Gunzenhausen: Brillen Dernerth |


Bereits vor 20 Jahren hatte die sympathische Optikermeisterin Karin Dernerth das Unternehmen von ihren Eltern übernommen. Damals allerdings noch in der Bahnhofstraße. "Ich kann mir, seit ich ein Kind bin, nichts anderes vorstellen - es ist mir quasi in die Wiege gelegt", erzählte mir die Inhaberin, die mehrere Gründe hatte, die Geschäftsräume zusammen mit ihrem Mann, ebenfalls Optiker, optisch und technisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Konzentration auf die Kernkompetenz:
das gute Sehen

Die langen Wartezeiten auf einen Augenarzttermin und damit einhergehend die unzureichende Versorgung waren für die Optikermeisterin einer der Gründe, zu investieren. So kann man nun seine Augen komplett vermessen lassen - bis zum Augeninnendruck. Da sich die Spezialisten für die gründliche Messung und Beratung viel Zeit nehmen, ist hierfür eine Terminvereinbarung erforderlich.

Karin Dernerth gibt aber zu bedenken, dass alle Krankheiten und Veränderung innerhalb des Auges nur durch den Augenarzt diagnostiziert werden sollten und der Optiker bei der Behandlung nur unterstützend wirken kann.

2. Standbein: Kontaktlinsen

Ob weich oder hart, es gibt für jeden die perfekte Linse. Ob man die Linse verträgt, ist "schlicht" abhängig von der optimalen Anpassung. Welche ein entsprechendes Know-how erfordert. Und dieses kann nun einmal kein Internet bieten.

Apropos Know-how: Nicht nur im Bereich Kontaktlinsen oder ein ganz aktuelles Thema, die Kinder- und Jugend-Kurzsichtigkeit, die Optikermeisterin und ihr Team - ihr Mann, drei Gesellinnen und eine Auszubildende im 2. Lehrjahr - nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, um sowohl technisch als auch modisch immer up-to-date zu sein.

Familiensache

Neben dem Team, welches Karin Dernerth als "ihr größtes Kapital" bezeichnet, bietet Gunzenhausen den großen Vorteil, noch viele inhabergeführte Geschäfte zu besitzen. Mit dem Umbau wollte auch sie ihren Teil dazu beitragen, die Innenstadt zu stärken und zu erhalten. Der Großvater legte hierfür bereits den Grundstein, die Mutter - damals eine der drei Frauen von 60 Auszubildenden, hatte die Leidenschaft für den Beruf des Optikers geerbt und lernte auf der Meisterschule ihren Mann kennen. Zusammen eröffneten sie 1971 in der Bahnhofstraße Brillen Dernerth. Weitblickend erwarb sie in den 1990er Jahren das Gebäude, in welchem sich das Geschäft heute befindet. Als jüngstes von drei Kindern wuchs Karin Dernerth, wie es in einem Familienunternehmen üblich ist, in diesem auf und zeigte von klein auf dieselbe Leidenschaft.

Traumjob -
vor allem für Frauen

Die Brille ist nicht nur ein modisches Accessoire, sondern soll vor allem den nötigen Durchblick verschaffen. Der Beruf des Optikers verbindet nicht nur diese beiden Aspekte, er fügt noch weitere hinzu: die Verwaltung, die Beratung und natürlich das Handwerk, welches in der hauseigenen Werkstatt im 1. Stock ausgeübt und persönlich weitergegeben wird. (jf)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.