„Cold Water and Grill Challenge“ bringt 900 Euro für die Sozialberatung der Caritas in Gunzenhausen

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (links ) und der Vorsitzende des Personalrats der Stadtverwaltung Gunzenhausen, Georg Braun (rechts), konnten einen Spendenscheck in Höhe von 900,10 Euro an Petra Pfitzinger von der Caritas in Gunzenhausen überreichen
Gunzenhausen: Caritas Geschäftsstelle |

Gunzenhausen – Es breitet sich immer mehr aus, dass Menschen sich bei winterlichen Temperaturen in kaltes Wasser begeben und den Erlös des sich daran anschließenden Grillevents für einen guten Zweck spenden.

Die Freiwillige Feuerwehr Gunzenhausen nominierte für diese gesundheitliche Abhärtung die Stadtverwaltung in Gunzenhausen und der Personalratsvorsitzende Georg Braun machte sich gleich mit allen Mitarbeitern und der Unterstützung von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz an die Umsetzung der Herausforderung. Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machten sich an einen Freitag Nachmittag im Bauhof daran sich in das aufgebaute Kaltwasserbecken und unter die Freiluftdusche zu begeben. Danach wurde zünftig gegrillt und die Bäckerei Kleeberger sowie die Metzgerei Heidi Eiden spendeten einen Teil der Brötchen und Bratwürsten. Der freiwillig von den Teilnehmern gegebene Obolus für Speisen und Getränke brachte einen Erlös von 300,10 Euro. Die im Anschluss an die Challenge weiter nominierte Sparkasse, die Stadtbrauerei Spalt und die Firma Verpa Folie Gunzenhausen GmbH spendeten ebenfalls für den guten Zweck jeweils 200 Euro so dass Bürgermeister Fitz zusammen mit Georg Braun einen Scheck in der Gesamthöhe von 900,10 Euro an die Sozialberaterin der Caritas Petra Pfitzinger in der Geschäftsstelle in Gunzenhausen übergeben konnten.

Die Sozialpädagogin freute sich sehr über den unverhofften Geldsegen und berichtete wie nötig diese zusätzlichen finanziellen Mittel in Gunzenhausen benötigt werden. Sie wird die Mittel für Rentner die in die Altersarmut gekommen sind verwenden um aktuelle Notlagen mit kleinen Geldbeträgen zu überbrücken. Im gesamten Bundesgebiet sind rund 14 % der Rentner von Altersarmut betroffen berichtete Petra Pfitzinger. Auf Gunzenhausen hochgerechnet sind dies über 500 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich oft dafür auch noch schämen und sich nicht öffentlich als Hilfebedürftige outen möchten. Lieber versuchen sie mit den viel zu geringen finanziellen Mittel auszukommen und verzichten dabei auf dringend benötigte Kleidung, Medikamente, Lebensmittel oder Haushaltsgeräte als dass sie um ein finanzielle Unterstützung bitten. Für Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Personalrat Georg Braun sind daher diese Spendengelder bei der Sozialberatung der Caritas in Gunzenhausen sehr gut aufgehoben und er will versuchen noch weitere Hilfsmaßnahmen und Aktionen für diese Personengruppe zu initiieren und die Hilfsmöglichkeiten in der Stadt entsprechend zu koordinieren und organisieren.

(KH)
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