Die 617. Gunzenhäuser Kirchweih ist gestartet

Die Kindergruppe des Trachtenvereins lies wieder Ballons in den Stadtfarben zur Kirchweiheröffnung in den weiß-blauen Himmel steigen
 
Die Kerwabuam und Madli präsentierten sich stolz mit ihren Gästen vor dem Kirchweihbaum
Gunzenhausen: Festplatz |

Gunzenhausen – Auch dieses Jahr eröffnete Bürgermeister Karl-Heinz Fitz in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wirtschaft und Politik die Gunzenhäuser Kirchweih. Bei spätsommerlichen Wetter versammelten sich wieder mehrere hundert Zuschauer auf dem Marktplatz und spendeten viel Applaus für die Akteure der traditionellen Kirchweiheröffnung. Die Jugendtanzgruppe des Trachtenvereins „D`Altmühltaler“ zeigte zwei Tänze und ließen Luftballons in den Stadtfarben in den sonnigen Himmel steigen.

Bürgermeister Fitz bedankte sich bei allen Mitwirkenden für ihren Einsatz und den Besuchern für ihr Interesse an der Kirchweih. Unter den zahlreichen Ehrengästen konnte er neben dem Landrat Gerhard Wägemann und einer Abordnung der Partnerstadt Isle auch noch den langjährigen Kirchweihbesucher Jerry Ortner mit seinem Begleiter Tim aus der Partnerstadt Frankenmuth begrüßen, der zum 58. Mal die Kirchweih in Gunzenhausen besucht.

Nach der Proklamation der beiden Herolde zog der Gambrinus Klaus Carl bereits im vierten Jahr in seinem Wagen auf dem Platz ein um den Kirchweihprolog zu sprechen. Den Abschluss des Zuges, der danach die Ehrengäste und Besucher auf den Festplatz begleitete, bildete das Brauereigespann der Stadtbrauerei Spalt das von 4 Kaltblütern aus Alfershausen gezogen wurde. Bürgermeister Fitz stach dann zusammen mit der Spalter Bierkönigin Elisa Meyer das erste Fass Kirchweihbier mit 2 Schlägen an und erklärte die Kirchweih offiziell für eröffnet. Alle Beteiligten freuen sich auf eine gut besuchte und hoffentlich wieder friedliche Kirchweih 2018 und haben mit einem abwechslungsreichen Programm im Festzelt Widmann, auf dem Marktplatz und im neu gestalteten Regionalzelt von Festwirt Horst Gruber aus Dorsbrunn die Grundlagen dafür geschaffen.

Um 19 Uhr musste Bürgermeister Karl-Heinz Fitz nochmals den Schlägel schwingen und im Regionalzelt, dass sich auch dieses Jahr wieder auf den Ausschank regionaler Biere der Brauereien aus Spalt, Nennslingen und der Rothenburger Landwehr-Bräu spezialisierte, die Kirchweih ebenfalls mit einem Bieranstich zu eröffnen. Unterstützung erhielt er dabei von der Bierkönigin Nicole I. von der Landwehr Brauerei. Am Abend sorgten dann ab 19 Uhr die „Die Stieflziacha “ im Regionalzelt und die Partyband „Apolonia“ im Festzelt Widmann bereits ab 16 Uhr für die richtige Stimmung zum ersten Kirchweihabend.

Die Kerwabuam feierten ihr 10jähriges Bestehen mit einem Treffen der befreundeten Kerwabuam aus der Region. Das Treffen begann am Marktplatz und alle Gruppen zogen mit dem Gambrinus und den Ehrengästen gemeinsam zum Festplatz. Die Kerwabuamgruppen sorgten dann bereits zum Bieranstich für die richtige Festzeltstimmung im Zelt der Familie Widmann und standen gleich bei den ersten Tönen der Band Apolonia auf den Bänken um zu feiern.

Bereits am Donnerstag stellten die Kerwabuam ihren 29 Meter hohen Kirchweihbaum am Eingang des Festplatzes auf und am Freitag eröffneten die Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen traditionell im bei Erika Wüst Gasthaus „Altes Rathaus“ die Kirchweih.
Fränkisch aufg´spielt hieß es wieder am ersten Kirchweihsonntag am Marktplatz in Gunzenhausen. Bei spätsommerlichem Wetter präsentierte der Vorsitzende des Gunzenhäuser Trachtenvereins "D´Altmühltaler" Charly Hummel zusammen mit der Schäfertanzgruppe, der Schuhplattlergruppe „Frankenmuda Fratzn“ aus der Partnerstadt Frankenmuth (Michigan USA) unter der Leitung von Greg Rummel, den Mertinger Goißlschnalzern und der Gunzenhäuser Blousn ein buntes Programm mit fränkischer Blasmusik und alpenländischen Traditionstänzen. Unter der Leitung von Susanne Bickel führten sechs Paare der Schäfertanzgruppe des Trachtenvereins zum ersten Mal einen Bändertanz auf dem Marktplatz auf. Die amerikanischen Gäste aus der Partnerstadt Frankenmuth zeigten verschiedene Schuhplattler zu bekannten alpenländischen Melodien, Thomas Penza unterstützte zeitweise mit seiner Trompete spontan die Akkordeonistin und Greg Rummel an der Gitarre. Die Goißlschnalzer aus Mertingen begeisterten die zahlreichen Zuschauer mit ihren Fuhrmannspeitschen und zum Abschluss mit den beiden Bullenpeitschen.

(KH)
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