Viel Abwechslung zum Nachkirchweihwochenende am Festplatz und am Marktplatz in Gunzenhausen

Die Kerwabuam freuten sich über den Erlös von über 6.000 Euro für die beiden Kirchweihbäume zusammen mit den Ersteigerern Willi Tischner und Karlheinz Hartmann (rechts)
  Gunzenhausen: Festplatz |

Gunzenhausen – Am zweiten Kirchweihwochenende findet in Gunzenhausen traditionell der Nachkirchweihmarkt statt. Auch dieses Jahr hatten wieder viele Firanten ihre Stände am Marktplatz und am Hafnermarkt aufgebaut und boten den Besuchern wieder ihr reichhaltiges Angebot von Bekleidung über Blumen und kulinarischen Genüssen bis zu kunsthandwerklichen Gegenständen an. Zur bevorstehende Bundestagswahl informierten auch die Freien Wähler die Besucher mit ihren Direktkandidaten Wolfgang Hauber und Gerhard Siegler.

Viele Familien verbanden einen Besuch des Marktes mit dem letzten Kirchweihtag und gingen danach weiter auf den Festplatz um die Kirchweih für sich persönlich ausklingen zu lassen. Somit ist der Nachkirchweihmarkt auch ein fester Bestandteil der Gunzenhäuser Kirchweih. Nicht nur die aus der ganzen Region angereisten Firanten boten ihre Angebote den Besuchern an, sondern auch die Einzelhandelsgeschäfte hatten während der Marktzeiten von 13 bis 18 Uhr geöffnet und freuten sich über die Kunden. Am verkaufsoffenen Sonntag ist ein entspannteres Einkaufen möglich und die Kunden haben mehr Zeit sich eingehend beraten zu lassen als zu den regulären Öffnungszeiten. Der Stadtmarketingverein Gunzenhausen förderte diesen verkaufsoffenen Sonntag mit extra Werbebeiträgen in der regionalen Presse.

Die Eiscafés am Markt erfreuten sich bei spätsommerlichen Temperaturen großer Beliebtheit und waren mit ihren Außenplätzen die ganze Zeit über gut besucht.

Den Start machte am Vormittag bereits die evangelische Kirchengemeinde. Sie verlegte den Sonntagsgottesdienst auf den Festplatz in den Autoskooter der Familie Zöllner und die beiden Pfarrer Conny Schieder und Benedikt Wolff feierten mit über 200 Besuchern und vielen Schaustellern unter dem Thema „Cruisen mit Gott“ einen ergreifenden Gottesdienst in ungewohnter Umgebung.

Am Samstagnachmittag lud die Kerwazunft in das Regionalzelt zu Horst Gruber ein und veranstaltete ein Schafkopfturnier bei dem 80 Kartelfreunde um die zahlreichen Geld- und Sachpreise, die von der Kerwazunft, dem Festwirtehepaar Gruber und den Kirchweihbuam und -madli gespendet und von vielen Sponsoren eingesammelt wurden, spielten.

Bereits am Freitag versteigerten die Kerwabuam und -madli die beiden Kirchweihbäume ebenso für wohltätige Zwecke in Gunzenhausen wie auch der Kerwazunftverein den Erlös des Schafkopfturniers zur Verteilung für soziale Einrichtungen in Gunzenhausen zur Verfügung stellt.

Das höchste Angebot für den Kirchweihbaum kam von Willi Tischner von der Firma STEV Bikes aus Gunzenhausen mit 3.200 Euro und den Zuschlag für den Kinderkirchweihbaum erhielt die Firma Hartmann Gartengestaltung aus Gunzenhausen für den stolzen Betrag von 2.850 Euro. Den Erlös der Versteigerung werden die Kirchweihbuam nach Bedarf auf die sozialen und wohltätigen Einrichtungen in Gunzenhausen verteilen. Der Erlös für den Kinderbaum soll in voller Höhe an den Kindergarten in Laubenzedel gehen teilte der Auktionator Stefan Meier mit. Die Kinder dieser Kindertageseinrichtung haben den Kinderbaum selbst bemalt und gestaltet. Dafür sollen sie als Belohnung auch den gespendeten Betrag für ihren Baum erhalten.

Den Abschluss der Kirchweih bildete das traditionelle Brillant-Hochfeuerwerk am Sonntag Abend am Festplatz. Die Schausteller waren durchweg mit ihren Geschäften bei 9 sonnigen Tagen ohne Regen zufrieden und die Polizei sprach von einer ruhig verlaufenden Veranstaltung.

Mehr Bilder von der Gunzenhäuser Kirchweih finden Sie in der Bildergalerie auf unserer Internetseite.

(KH)
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