Ministerpräsident Markus Söder stellt seine Visionen von Bayern in Gunzenhausen vor

Ministerpräsident Dr. Markus Söder wurde von den Parteispitzen der Region und den Kandidaten vor dem Festzelt Widmann begrüßt
 
Dr. Markus Söder wurde von zwei jungen Damen auf die Bühne begleitet
Gunzenhausen: Festplatz |

Gunzenhausen – Pünktlich um 19 Uhr traf Ministerpräsident Dr. Markus Söder im sehr gut gefüllten Festzelt Widmann auf dem Kirchweihplatz in Gunzenhausen ein um den politisch sehr interessierten Zuhörern seine Politik und seine weiteren Pläne als Ministerpräsident für den Freistaat Bayern zu erläutern. Der Stimmkreisabgeordnete und Direktkandidat für die Landtagswahl Manuel Westphal empfing Ministerpräsident Söder vor dem Festzelt zusammen mit den Spitzen der CSU im Landkreis und allen CSU-Kandidaten der Region für die Landtags- und Bezirkstagswahl.

Der Ministerpräsident bekräftigte in seiner fast einstündigen Rede wie wichtig ihm gleiche Lebensverhältnisse in ganz Bayern sind und das Bayern nicht nur aus den Metropolregionen in Oberbayern und rund um Nürnberg-Erlangen besteht, sondern der ländliche Raum und damit auch die strukturschwachen Regionen wie in Westmittelfranken den Zukunftsraum Bayerns bilden. Der ländliche Raum muss sich auf Augenhöhe mit den Großstädten befinden stellte er im Festzelt fest.

Für Dr. Markus Söder wäre Bayern wesentlich ärmer ohne seine landwirtschaftlichen Betriebe. Er will den Freistaat prägen und dabei den Bürgern nicht vorschreiben wie sie ihr Leben zu gestalten haben. Deshalb macht er seine Politik für die Mitte der Gesellschaft und nicht ausschließlich für die Randgruppen. Die Menschen die ihr ganzes Leben lang arbeiten sind für ihn die eigentlichen Helden des Landes.

Bayern soll Pflegeland Nummer 1 werden

Die Pflege ist leider bei allen Parteien nur ein Randthema bedauerte Markus Söder. Rund 70 % der Pflegekräfte kommen aus der eigenen Familie und erhalten keinerlei Unterstützung des Staates. Für diese Personen wurde in Bayern als einzigem Bundesland das Landespflegegeld eingeführt bei dem Familien die einen Angehörigen zu Hause pflegen eine Zuwendung von 1.000 Euro erhalten.Er wünscht sich, dass die Menschen zu Hause alt werden und auch zu Hause gepflegt werden können.

Für Söder ist die Erziehung der Kinder die Angelegenheit der Eltern. Mit der Einführung des Familiengeldes in Bayern erhält daher jedes Kind bis 2 Jahre in Bayern eine Unterstützung von 6.000 Euro. Die Kinderbetreuung soll auch wieder zu Hause möglich sein. Es ist für ihn daher auch unverständlich, dass der Bundesarbeitsminister das Familiengeld als Einkommen bei der Hartz IV Berechnung für die schwächsten des Landes anrechnen will um dabei seine eigenen Sozialausgaben zu senken.

Ein Wind der Spaltung weht durch Europa

Über 1 Million Menschen kamen in den vergangenen Jahren durch Bayern nach Deutschland und wurden hier gut versorgt und betreut. Markus Söder dankt dafür besonders den Kirchen und den zahllosen ehrenamtlichen Helfern, ohne sie wäre dies niemals möglich gewesen. Er ist aber gegen eine unbegrenzte Zuwanderung nach Deutschland weil weder Deutschland noch Bayern die Probleme der ganzen Welt lösen können. Flüchtlinge die einen anerkannten Aufenthaltsgrund haben sollen in Bayern den bestmöglichen Start zur Integration erhalten, aber Menschen die sich hier kriminell betätigen und Menschen die kein anerkanntes Aufenthaltsrecht haben sollen das Land auch wieder schnell verlassen forderte der Ministerpräsident. Der Graben in der Bevölkerung wird durch Gruppierungen wie Pegida, NPD und der AfD immer tiefer. Mit der Einführung der bayerischen Grenzpolizei, der Ankerzentren mit schnelleren Entscheidungen und dem Landesamt für Asyl und Rückführung wurde ein eindeutiges Signal gegen die Schleuser und Schlepperbanden gesetzt. Diese gilt es zu bekämpfen da sie der eigentliche Feind sind und nicht die Menschen die in unser Land einwandern möchten. In Bayern ist jeder willkommen der sich den regionalen und bayerischen Sitten und Gebräuchen anpasst. Dazu gehört auch die Anerkennung der christlichen Prägung unseres Wertesystems wie dies bereits in der Bayerischen Verfassung vorgeschrieben ist.

Bayern ist das sicherste Bundesland in Deutschland stellte Markus Söder fest. Mit ihm wird es in Bayern auch keine „No go Bereiche“ geben. Die Polizei hat eine sehr schwere und immer gefährlicher werdende Aufgabe und muss daher von allen Seiten unterstützt werden orderte er.

Für Ministerpräsident Markus Söder ist Bayern das Rückgrat von Deutschland und die CSU das Rückgrat Bayerns. Er kommt gerne in die Bierzelte weil er da ganz nahe an den Menschen ist und er wird sich auch weiterhin um ganz Bayern mit Leidenschaft und 100%igem Einsatz kümmern damit der Freistaat auch weiterhin politisch stabil bleibt.

Markus Söder bewies bei seinem umjubelten Auftritt in Gunzenhausen welch qualifizierter Redner er ist und wie sehr er die Leute ansprechen kann. Die Besucher waren vom Besuch des Ministerpräsidenten trotz der anfänglichen technischen Probleme, die der Tontechniker Rolli Keitel aus Unterwurmbach aber schnell in den Griff bekam, begeistert und diskutierten noch lange nachdem der Ministerpräsident das Zelt wieder verlassen hatte miteinander über seine Aussagen.

Weitere Bilder vom Besuch des Ministerpräsidenten im Festzelt Widmann in Gunzenhausen finden sie auf unserer Internetseite.

(KH)
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